Großer Fußballabend: Aue trifft und trifft und trifft

1. FC Magdeburg vs. FC Erzgebirge Aue 0:3 (0:3)
Von Stefan Unger.

Der Auer Christian Tiffert  (links) gehörte wiederum zu den Leistungsträgern der Veilchen.

Der Auer Christian Tiffert (links) gehörte wiederum zu den Leistungsträgern der Veilchen.

Die Auer haben sich am Freitagabend durch einen 3:0 Erfolg beim 1. FC Magdeburg erneut von ihrer besten Seite gezeigt und damit wiederum drei Punkte im Aufstiegskampf zur Zweiten Bundesliga eingefahren, während die Magdeburger nun im Aufstiegskampf kaum noch Chancen besitzen. Obwohl die Bördestädter in der ersten Hälfte spielbestimmend waren und ebenfalls zu Chancen kamen, konnten die Gäste vor allem dank eines wiederum hervorragend aufgelegten Torhüters Martin Männel ihren Kasten sauber halten. Glück für die Gäste: Löhmannsroben lauerte in der elften Minute im Rückraum, nimmt einen Klärungsversuch von Riese aus 23 Metern volley und traf zum Glück für Aue nur die Lattenoberkante. Dagegen zeigten die Veilchen in Runde eins wie zuletzt eine gnadenlos effiziente Chancenverwertung: drei Chancen – drei Tore.
Das 0:1 besorgte nach Vorarbeit von Simon Skarlatidis erneut Aues Torschütze vom Dienst Pascal Köpke, als er in der 18. Minute aus spitzem Winkel den Ball durch die Hosenträger von Torhüter Jan Klinka zimmerte. Beim zweiten Tor war wiederum Skalatidis per Konter in der 38. Minute der entscheidende Passgeber. Er bediente wiederum Köpke, der abgezockt aus zehn Meter einnetzte. Und auf das dritte Tor brauchten die über 2.000 mitgereisten Aue-Fans nicht lange warten. Nach einem hohen Ball in den Strafraum kommt in der 44. Minute Glinker raus, will ihn wegfausten, wischt aber am Ball vorbei. Das Streitobjekt erreicht Skarlatidis am Elfmeterpunkt und der Grieche vollendet zum 3:0 ins verwaiste Magdeburger Tor.
Nach dem Pausentee drückte der ehemalige Europacupsieger aufs Tempo und versuchte noch einmal alles. Doch die Erzgebirger standen wieder hervorragend im Raum, spielten bei Ballbesitz viel hinten herum, leisteten sich keine Fehler und zegten erneut ihre Qualitäten. Pech im Spiel: in der 69. Minute nagelte Mario Kvesic das Leder per Freistoß aus 18 Metern an den Pfosten des Magdeburger Tores. Die Lila-Weißen taten bis zum Abpfiff nur so viel, wie nötig und brachten erneut einen souveränen Auswärtssieg über ganz sicher über die Runden. „Das ist schon sensationell, was meine Truppe heute geleistet hat. Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, welche die Tore zum richteigen Zeitpunkt machte“, sagte Aues Trainer Pavel Dotchev. „Wir spielten nicht so schlecht. Machten allerdings hinten Riesenfehler, welche die Auer eiskalt ausnutzten und dabei eine gnadenlose Effizienz an den Tag legten. Aue zeichnet aus, dass sie wenig Chancen benötigen“, so der Magdeburger Trainer Jens Härtel.
Aue: Männel, Rizzuto, Breitkreuz, Susac, Hertner, Tiffert, Riese, Skarlatidis (76. Soukou), Kvesic (86. Samson), Adler, Köpke (78. Wegner).
Zuschauer: 21.000, davon 2.000 Gäste-Fans.

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