„Grosser Stern des Sports“ 2015 in Bronze für den Verein Ictus Academicus e.V.

Chemnitz. Am vergangenen Mittwoch wurden in Chemnitz die „Sterne des Sports“ 2015 in Bronze vergeben. Der erstplatzierte „Große Stern des Sports“ 2015 in Bronze wurde in den Räumlichkeiten des Initiators, der Volksbank Chemnitz eG, unter großem Beifall an die Vereinsvertreter des Ictus Academicus e.V. überreicht. Ausgezeichnet wurde der Verein für sein Projekt „Kinder golfen für Kinder – Mit Schwung für den guten Zweck“.

Dahinter verbirgt sich ein Benefizturnier, das 2015 bereits zum 5. Mal stattgefunden hat, und auf spielerische Art Chemnitzer Grundschüler mit Spaß, Bewegung und Köpfchen an die Sportart Golf heranführt. Die Besonderheit dabei ist, dass die Teilnehmer im Rahmen des Turniers in verschiedenen Bereichen Punkte erspielen, die dann wiederum von Sponsoren in Geld umgewandelt werden, welches letztendlich an regionale gemeinnützige Einrichtungen gespendet wird. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 € dotiert und zugleich die Eintrittskarte für die nächste Runde im Wettbewerb um die „Sterne des Sports“ auf Landesebene, für die sich der Verein damit automatisch qualifiziert hat.

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Neben der Auszeichnung des erstplatzierten Vereins konnten sich drei weitere Vereine über einen Preis freuen. Den zweiten Platz als „Kleiner Stern des Sports“ 2015 in Bronze und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 1.000 € sicherte sich der Sportverein Tanne Thalheim mit seiner Abteilung Schwimmen. Die langjährige, konstante und äußert vielfältige Vereinsarbeit überzeugte die Jury. Den dritten Platz als „Kleiner Stern des Sports“ 2015 in Bronze teilen sich gleich zwei Vereine. Punktgleich bis auf die Nachkommastelle verdienten sich sowohl die Floor Fighters Chemnitz e.V. als auch das Schwimmteam Erzgebirge e.V. die Auszeichnung für ihre Vereinsarbeit mit einem Preisgeld von je 500 €. „Es ist sicher nicht typisch einen Platz zweimal zu vergeben, aber beide Projekte haben den Preis verdient, so dass wir das Preisgeld auch gern zweimal auszahlen“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Chemnitz eG, Wolfgang Müller, der gleichzeitig auch in der Jury mitgewirkt hat, die zwei Platzierungen.

Die Preisverleihung im Hause der Volksbank stand ganz im Zeichen der ehrenamtlichen Vereinsarbeit. Naturgemäß könne es bei einem Wettbewerb immer nur einen Gewinner geben, doch mindestens genauso wichtig wie die ersten Platzierungen sei es, die Leistung und das Engagement aller Vereine zu würdigen, sagt Wolfgang Müller überzeugt. Das entspricht der Zielstellung des Wettbewerbs „Sterne des Sports“, der selbst eine Premiere für die Bank war und im Jahr 2015 erstmals in deren Geschäftsgebiet ausgeschrieben und begleitet wurde. „Wir schätzen das Engagement unserer regionalen Vereinskultur und unterstützen auch gern und vielfältig im Rahmen von Spenden und Sponsoring.

Die besondere Würdigung des ehrenamtlichen Engagements ist für uns ein weiterer Schritt, unsere Region zu fördern und unserem selbstgestellten Anspruch als verantwortlich und nachhaltig handelnde Regionalbank gerecht zu werden“, begründet der Vorstandsvorsitzende die erstmalige Umsetzung des bundesweiten Konzeptes auf regionaler Ebene. Am Wettbewerb mitgewirkt hat eine sechsköpfige Jury, die unter anderem auf der Fachkompetenz der regionalen Sportverbünde basiert.

Alle teilnehmenden Vereine, die nicht unter die ersten drei Platzierungen gekommen sind, wurden übrigens mit einem Anerkennungspreis für deren Projekte bzw. deren Vereinsarbeit ausgezeichnet. Diese bewusste Entscheidung der Jury war die Konsequenz aus der Tatsache, dass alle vorliegenden Bewerbungen tolle und preisverdächtige Projekte vorzuweisen hatten.

Weiter geht es mit den „Sternen des Sports“ 2015 nun auf Landesebene, wo am 5. Oktober 2015 in Dresden die Ergebnisse bekannt gegeben werden. Die Auszeichnung der Volksbank Chemnitz eG hat dem Verein Ictus Academicus hier auf jeden Fall einen Platz in der ersten Reihe gesichert. Nun heißt es Daumen drücken für den regionalen Vertreter der Sportvereine auf Landesebene und mit ein bisschen Glück ist Berlin und der Wettbewerb auf Bundesebene das Ziel dieser Erfolgsgeschichte.

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