GRÜNE wollen mehr Hilfe fürs Ehrenamt

Foto: Sächsische Staatsregierung

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Zieht die grüne Karte!
Schlettau. Es ist ein Instrument, das nur selten zur Anwendung kommt: Die Sächsische Ehrenamtskarte. Mit ihr können die freiwilligen Helfer zum Beispiel kostenlos Museen, Schlösser oder Schwimmbäder besuchen. Die GRÜNEN im Erzgebirgskreis fordern jetzt, diese Karte öfter zu vergeben. Ulrike Kahl vom Kreisverband: „Im Erzgebirgskreis tun dies bis zum jetzigen Zeitpunkt lediglich die Städte Stollberg und Scheibenberg, die den Karteninhabern wenige Vergünstigungen in ausgewählten kommunalen Einrichtungen anbieten.“
Nach Ansicht der GRÜNEN sollte die Ehrenamtskarte viel häufiger vergeben werden. Dazu sollte neben einer unkomplizierten und ausreichenden Aufwandsentschädigung auch hochwertige und kostenlose Bildungsangebote geben.
Ulrike Kahl: „Gerade unsere gegenwärtig bewegte Zeit ist aufgrund der Flüchtlingssituation durch ein außerordentlich hohes, oft aufopferungsvolles Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger gekennzeichnet. Es werden Patenschaften für Asylsuchende übernommen, Sprachunterricht erteilt und den Neuankömmlingen in vielfältiger Weise Unterstützung und Hilfe beim Einleben gewährt. Dabei stoßen die Helfer mitunter sogar noch auf Anfeindungen und Unverständnis seitens der Einheimischen und müssen sich für ihre Arbeit rechtfertigen. In unseren Kommunen werden damit jedoch unschätzbare Leistungen im Ehrenamt erbracht, die der Staat andernfalls selbst erbringen müsste, seine Kräfte jedoch maßgeblich übersteigen. Das Funktionieren unserer Gesellschaft ist demnach ohne freiwilliges, unbezahltes Wirken zahlloser Menschen nicht vorstellbar.“

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