Grundstein für neues Motorenheizkraftwerk gelegt

Dreimal klopfen und der Grundstein für das neue Motorenheizkraftwerk an der Blankenburger Straße ist gelegt. Auf dem Bild:  eins-Geschäftsführer Roland Warner (r.) und Polier Karsten Butter (l.). Fotos (3): Judith Hauße

Münzen, ein Magazin, eine aktuelle Zeitung, ein Schlüsselanhänger und Baupläne – alles in eine Zeitkapsel und das symbolische Fundament für das neue Motorenheizkraftwerk des Chemnitzer Energiedienstleisters eins ist gelegt. „Ein wichtiger Meilenstein“, so der eins-Geschäftsführer am Donnerstag zur feierlichen Grundsteinlegung auf dem Kraftwerksgelände an der Blankenburger Straße (HKW Nord).

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Mit dem vor vier Jahren begonnenen eins-Projekt will das Unternehmen zukünftig noch umweltschonender und flexibler auf die aktuellen Klimaverhältnisse reagieren.   Es werde, so Warner, den Ausstieg aus der Braunkohle bis 2029 aktiv vorantreiben, in dem die mit Methan betriebenen Motoren Erdgas, Biogas oder synthetisches Gas verbrennen. Hierfür investiert das Energieunternehmen in das neue Werk sowie in weitere geplante Anlagen rund 400 Millionen Euro. Hinzukommen weitere 150 Millionen für den Umbau der Wärmeleitungen.

Insgesamt sollen die neu geplanten Anlagen den CO2-Ausstoß um rund 60 Prozent gegenüber der bisherigen Technik reduzieren.  Was eine Einsparung des CO2-Ausstoßes von ca. 260.000 PKWs pro Jahr entspricht.

Die Anlage soll bis Ende 2022 fertig sein und später die Chemnitzerinnen und Chemnitzer mit Strom und Wärme versorgen.

Blick auf die neue Anlage auf dem Gelände des HKW Nord an der Blankenauer Straße.

 

 

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