Gymnasium Schwarzenberg will jetzt durchstarten

Der stellvertretende Schulleiter André Ullmann (r.) erläuterte Landrat Frank Vogel (2. V. l.) im neuen Informatikkabinett die Ausstattung mit moderner Computertechnik und die baulichen Veränderungen gegenüber den früheren zwei Fachräumen. Foto: H.-J. Schwochow

Gymnasium Schwarzenberg für vier Millionen Euro saniert

Schwarzenberg.  Laetitia Stefan (Schwarzenberg-Neuwelt) und Vivien Sue Schmidt (Lauter-Bernsbach) finden am 30. August, dem Tag der Übergabe des Hauses 1 des Bertolt-Brecht-Gymnasiums Schwarzenberg, lobende Worte für die Ergebnisse der Brandschutzertüchtigung. „Es ist alles wirklich sehr schön geworden. Besonders das Informatikkabinett mit seiner modernen Computertechnik finden wir super“, so die Schülerinnen der 11. Klasse. Aber auch die modern-zeitgemäße Gestaltung des 103 Jahre alten Schulgebäudes und die der Brandschutztüren finden sie gelungen.“  Landrat Frank Vogel (CDU) werden diese Worte  besonders erfreuen. Immerhin gab der Erzgebirgskreis  in die landkreiseigene Immobilie für die Brandschutzertüchtigung zirka 2,37 Millionen Euro aus; davon vom Freistaat etwa mit 1,48 Millionen Euro über das Programm „Brücken in die Zukunft“ gefördert. An Eigenmitteln steuerte der Erzgebirgskreis 890.000 Euro bei.
„Das Haus 1 ist jetzt bautechnisch auf dem modernsten Stand. Seit 2008 wurden vom Erzgebirgskreis für Baumaßnahmen an diesem Gymnasium mehr als vier Millionen Euro aufgewendet“, so Vogel.

Für die Bauzeit vom März 2018 bis Juli 2019 wurden alle Klassen im Haus 2 des Gymnasiums unterrichtet. Schüler, Schulleitung, Pädagogen, technische Kräfte, Eltern und die bauausführenden Firmen bewältigten diese Hausforderung  durch gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme.  Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Neben der Schaffung von zwei neuen Fluchtwegen durch das Anbringen eines neuen Treppenhauses am Gebäude sowie dem Bau einer Stahl-Freitreppe sind  der Einbau einer neuen Brandmeldeanlage, die flächendeckende WLAN-Ausstattung, ein modernes Informatikkabinett mit dimmbarer energieeffizienter LED-Beleuchtun, die umfangreichen Instandsetzungs- ,  Installation-  und Malerarbeiten oder der Radonschutz zu nennen.

Der Landrat und der Schulleiter Dr. Werner Löser sprachen von einem Schub, der durch diese Modernisierung und Brandschutzertüchtigung die Lernarbeit u der Gymnasiasten und die Lehrtätigkeit der Pädagogen gehen wird. „Jetzt starten wir richtig durch“, steckte Dr. Löser kommende Ansprüche ab. hjs

Das neue Treppenhaus fügt sich seitlich an das ehrwürdige Schulgebäude an. Foto: H.-J. Schwochow

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