Hainichen sucht Partnerstadt in Tschechien für gemeinsame Projekte mit EU-Förderung

Die Stadtverwaltung in Hainichen hofft auf eine förderfähige Partnerschaft mit einer tschechischen Kommune. Foto: Roman Pfüller

Die Stadtverwaltung in Hainichen hofft auf eine förderfähige Partnerschaft mit einer tschechischen Kommune. Foto: Roman Pfüller

Hainichen. In der letzten EU-Förderperiode gehörte Hainichen noch zum Landkreis Mittweida. Damit lag die Stadt nicht im Fördergebiet grenzüberschreitender EU-Projekte. Mit der Kreisreform hat sich dies geändert.
Für die neue Förderperiode ist es der Sächsischen Landesregierung gelungen, noch einmal markant Mittel aus dem EU-Fördertopf für den Freistaat zu akquirieren. Damit geht für Hainichen die Chance einher, bestimmte Projekte mit hoher Förderung anzugehen. Diese müssen jedoch grenzüberschreitenden Charakter haben.
Die Kommune erhofft sich damit konkret für den Stadtpark sowie eventuell auch für andere touristische Schwerpunkte in Hainichen die Chance, Vorhaben anzugehen, die mit eigenen Geldern nicht machbar wären.
Zunächst einmal gilt es jedoch Ausschau nach einer Partnerstadt in Nord-Tschechien zu halten, die an einer Zusammenarbeit mit Hainichen interessiert ist. Dieser Ort sollte zwischen Usti nad Labem und Cheb liegen und damit zum tschechischen Fördergebiet gehören.
Die Stadt hat bereits ein Bewerbungsformular online gestellt und war auch schon bei der Kontaktstelle für das Interreg5-Förderprogramm in Freiberg. Eventuell gibt es aber auch unter den Bewohnern Personen, die über entsprechende Kontakte nach Nordböhmen verfügen und bei der Anbahnung einer solchen Partnerschaft behilflich sein könnten.

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