Hamburg segelt mit drei Punkten davon

Calogero Rizzuto im Zweikampf mit Jann-Fiete Arp. Foto: Birgit Hiemer

Bestes Fußballwetter, ein ausverkauftes Erzgebirgsstadion, alles war bereitet für ein Zweitliga-Fußballspiel mit besonderem Format. Und hätte das Spiel nach der ersten Halbzeit geendet, wäre alles fast perfekt gewesen. Doch am Ende hieß es im Spiel FC Erzgebirge Aue gegen den Hamburger SV 1:3. Die Hansestädter nehmen drei Punkte mit und bleiben Tabellenführer der zweiten Fußballbundesliga.

Erste Halbzeit ohne klaren Sieger

Hamburg begann engagiert, wollte im Erzgebirge nichts anbrennen lassen. Aue versteckte sich nicht sondern spielte munter mit. Sie störten zeitig und hofften auf Fehler der Rothosen. Die allerdings standen sehr gut und ließen für die Erzgebirger kaum Chancen zu. Guter Rückhalt im Tor der Auer war zu diesem Zeitpunkt Daniel Haas, der den verletzten Stammkeeper Martin Männel ersetzte.

Pierre Lasogga, Torschütze zum 1:0 für den HSV, im Zweikampf mit Dennis Kempe. Fotos: Birgit Hiemer

Hamburg legte eine Schippe drauf und traff in der 21. Minute nach einem sehr schönen Spielzug zum 1:0. Törjäger Lasogga schobt die Kugel über die Linie. Haas hatte keine Chance. Die Antwort der Veilchen ließ nicht lange auf sich warten. Clemens Fandrich verwandelte eine kurze Flanke von Pascal Testroet zum 1:1-Ausgleich. Dies war zugleich das erste Gegentor für HSV-Trainer Hannes Wolf, seit er das Team übernahm. Seine Mannschaft verlor kurzzeitig den Faden. Mit einen gerechten 1:1 ging es in die Pause.

Die Veilchen bejubeln den 1:1-Ausgleich von Clemens Fandrich.

Hamburg wird stärker

In Halbzeit zwei ging es munter weiter. Die Stimmung im Stadion war erstklassig. der HSV erhöhte aber den Druck und ging der 75. Minute erneut in Führung. Narey nutzte einen Fehlpass von Nicolai Rapp und knallte den Ball ins rechte obere Eck. Nur vier Minuten später schoss der gerade eingewechselte Jatta das 3:1 für die Gäste. Bis hierher hat der FCE ein Riesenspiel gemacht. Doch das Jokertor von Jatta schien ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dabei waren noch mehr als 20 Minuten zu spielen. Aue spielte nur noch mit und hatte Glück, dass Jatta nicht noch das 4:1 erzielte. So blieb es beim 1:3 aus Auer Sicht. Die Veilchen bleiben damit auf dem 13. Tabellenplatz und müssen am 24. November nach Bochum.

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