Handel fordert Hilfe von der Kanzlerin

Nachdem die Handwerker die Regierung massiv kritisierten, melden sich die jeder Präsidenten aller Handelsverbände zu Wort, fordern, Versprechungen einzuhalten. Symbolbild: pexels.com

Halten Sie die Versprechen, Frau Merkel

Region. Nachdem die Handwerker die Regierung wegen der geplanten Doppelt-Test-Regelung für Pendler scharf kritisierten, schrieben jetzt die Präsidenten aller Handelsverbände einen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Minsterpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder.

Der Inhalt: Halten Sie die Versprechen, Frau Merkel

Der Handel erbrächte in dieser schwierigen Zeit der Pandemie ein Sonderofer für die gesamte Gesellschaft und erhält erkennbar aus den Hilfsprogrammen keine oder nur eine sehr geringe Kompensation.

Wörtlich heißt es: „Der Bundesfinanzminister kündigt vollmundig und ohne Unterlass Milliarden Staatshilfen an – ohne Wirkung für den Einzelhandel! Eindringlich bitten wir Sie darauf hinzuwirken, dass Vizekanzler Scholz für die Bundesregierung das Wort einlöst und die Finanzhilfen unkompliziert, schnell und auch tatsächlich im Handel ankommen.“

Vor wenigen Tagen hatte Roland Ermer, der Chef des sächsischen Handwerkstages, die Regierung angegriffen, schimpfte über die „unfassbare Überforderung des Sozialministerium“, von Entscheidungswirrwarr und einer ungebremsten Pannenserie. Hintergrund sind die ab 11. Januar geltenden Neuregelungen. Nach denen müssen sich Arbeitnehmer aus Tschechien wöchentlich zweimal testen lassen.

Hier finden Sie den Brief der Handelsverbände.

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