Handtmann baut in Frohnau neue Halle

Die markierte Fläche zeigt, wo die neue Halle in etwa entstehen wird. Montage: ERZ.art

Handtmann: Neuer Auftrag, neue Halle, 30 neue Jobs

Annaberg-Buchholz. Handtmann wächst weiter. Das Unternehmen baut in Frohnau ab Frühjahr 2019 eine neue Halle.
Ein internationaler Automobilkonzern hat den Bereich Handtmann Leichtmetallguss mit der Produktion von Batteriequerträgern beauftragt. Die Laufzeit des Auftrags ist zunächst auf acht Jahre festgelegt. Der Umfang beläuft sich auf rd. 2 Millionen Stück pro Jahr.

„Wir freuen uns sehr, dass wir diesen Auftrag erhalten haben und uns gegen die internationalen Wettbewerber durchsetzen konnten. Handtmann liefert eine hohe Qualität. Trotzdem müssen wir immer darauf achten, dass unsere Produktionskosten und damit unsere Preise im weltweiten Vergleich mithalten können“, erläutert Dr. Michael Hagemann, Geschäftsführer Leichtmetallguss bei Handtmann. Dieser Auftrag stellt den Einstieg in die Großserienherstellung für Bauteile der Elektromobilität dar. Produktionsbeginn für die Batteriequerträger ist im April 2020.

Auch Werkleiter Joachim Reuter freut sich: “Wir sind froh und stolz, dass dieser Auftrag nach Annaberg-Buchholz gegangen ist. Wir werden jetzt alles tun, damit das Vertrauen in unsere Mannschaft weiterhin wächst.” Derzeit arbeiten 350 Menschen im Unternehmen. 30 weitere kommen hinzu.

Die für den Großauftrag benötigte Halle entsteht auf geschichtsträchtigem Grund:
Wo 400 Jahre lang die Herrenmühle stand (abgebrannt um 1900), wurde bereits seit 1926 eine Metallgießerei betrieben (DKW, Auto-Union, in DDR-Zeit VEB MZ). Zwei Gebäude aus der Anfangszeit dieser Gießerei werden im Spätherbst abgerissen, um Platz für die neue Halle zu schaffen.

Danach entstehen ab Frühjahr 2019 an gleicher Stelle Gebäude, die nach modernstem Stand der Technik ausgerüstet werden. Die Detailplanungen für den mehr als 3000 m² umfassenden Neubau und die Ausstattung laufen auf Hochtouren. Dabei werden in bewährter Art und Weise einheimische Partner und Lieferanten einbezogen.

Die Teile werden in Frohnau gegossen, in Königswald bearbeitet. Dafür werden die vorhandenen Gebäude mit automatischer und hocheffizienter Bearbeitungs- und Montagetechnik ausgestattet.

Handtmann-Sprecher Jörg Hochhausen: “Investitionen im neuen Annaberg-Buchholzer Gewerbegebiet werden nach entsprechender Auftragslage geprüft. Mit dem Neubau im Sehmatal hat das nichts zu tun.”

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