Handwerk fordert von Kretschmer: Unproduktive Belastungen streichen!

Der Chemnitzer Handwerkskammer-Präsident Frank Wagner äußert sich zur heutigen Regierungserklärung des neuen sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Foto: Fotostudio West, Holger Vogel/Handwerkskammer Chemnitz.

MP Kretschmer soll Handwerk entlasten

Er hat sich die Regierungserklärung inklusive der Absichtserklärungen genau angehört, reagiert jetzt. Frank Wagner, der Präsident der Handwerkskammer Chemnitz hofft, dass Sachsens neuer Ministerpräsident nicht nur Phrasen drischt. Er will Taten sehen, die den kleinen Betrieben wirklich helfen.

Zur heutigen Regierungserklärung des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und des stellvertretenden Ministerpräsidenten Martin Dulig erklärt Frank Wagner: „Michael Kretschmer hat davon gesprochen, dass er eine ‚Koalition der Macher’ anführen wolle. Wir werden die sächsische Landesregierung an diesem Satz messen – vor allem mit Blick auf den Lehrermangel, auf den Breitbandausbau, auf den Nachwuchs- und Fachkräftemangel und mit Blick auf die Einführung eines sachsenweiten Azubitickets.“

Zu den bildungspolitischen Inhalten der Regierungserklärung sagt Kammerpräsident Wagner: „Ich begrüße das Bekenntnis des Ministerpräsidenten und seines Stellvertreters zu mehr frühkindlicher Bildung und zur Verbesserung der schulischen Bildung in Sachsen. Jetzt muss die Landesregierung aus dem Ankündigungsmodus herauskommen. Viel Zeit bis zur nächsten Landtagswahl bleibt nicht mehr“, und weiter: „Martin Dulig hat das Maßnahmenpaket gegen den Lehrermangel als das benannt, was es seit seinem Inkrafttreten war: eine Reparaturmaßnahme, keine Lösung. Die Arbeit in Sachen Lehrermangel liegt noch vor der Landesregierung.“

Zum Themenfeld Wirtschaftspolitik erklärt Frank Wagner: „Vermisst habe ich klare Botschaften zur Entlastung kleinerer und mittelgroßer Unternehmen von bürokratischen Lasten und Dokumentationspflichten. Wenn Unternehmensübergaben gelingen und Unternehmen wachsen sollen – und das will ja die Landesregierung –, dann muss über die ständig zunehmende unproduktive Belastung von Betrieben gesprochen werden.“

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