Handwerker erobern Burg Rabenstein

Chemnitz-Rabenstein. Nach dem Wikingerwochenende Anfang Oktober ziehen zu Beginn der diesjährigen Schließzeit Handwerker in die Burg Rabenstein ein. Zum einen werden abgetretene Stufen der hölzernen Turmtreppe nach denkmalpflegerischen Vorgaben erneuert. Zum anderen soll das Parkett im Burgsaal geschliffen und geölt werden. „Rabenstein ist gut frequentiert aber keine Pantoffelburg“, sagt Schloßbergmuseumsleiter Uwe Fiedler. Das Betreten mit normalen Straßenschuhen bringe über einen längeren Zeitraum Verschleißerscheinungen mit sich, die in Ordnung gebracht werden müssten. Die derzeitige Treppe stamme vermutlich aus den 30er Jahren und habe eine schöne Patina, die bei den Reparaturarbeiten erhalten werden soll. Deshalb würden verschlissene Stellen sorgfältig ausgesägt, neues Holz genau eingearbeitet und angeglichen, so Fiedler.
Geplant sind für die Arbeiten vier bis sechs Wochen. Weil für das Ölen Mindesttemperaturen erforderlich sind, hoffe man bis zum Abschluss der Arbeiten auf warmes Herbstwetter. Für die Aufarbeitung des Parketts sind 3000 Euro, für die Erneuerung der Turmtreppe 7000 Euro vorgesehen.
Weil es in der Burg keine Heizung gibt, bleibt sie im Winterhalbjahr geschlossen. In der Regel wird jeweils am 1. Mai jeden Jahres wieder geöffnet. bit

Zu Beginn der diesjährigen Schließzeit werden in der Burg Rabenstein die Turmtreppe und das Burgsaal-Parkett in Ordnung gebracht. Foto (Archiv): bit

Zu Beginn der diesjährigen Schließzeit werden in der Burg Rabenstein die Turmtreppe und das Burgsaal-Parkett in Ordnung gebracht. Foto (Archiv): bit

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