Hansa-Kogge nicht versenkt

Louis Samson (rechts) war im Heimspiel gegen Hansa Rostock der auffälligste Akteur bei den Veilchen. Nun gilt es am Samstag in Erfurt und dann im Freitagspiel zuhause gegen Cottbus weiter zu punkten. Foto: Stefan Unger

Louis Samson (rechts) war im Heimspiel gegen Hansa Rostock der auffälligste Akteur bei den Veilchen. Nun gilt es am Samstag in Erfurt und dann im Freitagspiel zuhause gegen Cottbus weiter zu punkten. Foto: Stefan Unger

Von Stefan Unger
Aue. Das Positive am torlosen Remis des FC Erzgebirge Aue im Heimspiel gegen Hansa Rostock am vergangenen Samstag ist, dass die Veilchen auch im vierten Heimspiel ungeschlagen blieben und dabei in allen Spielen nur vier Gegentore zuließen.
Das Negative aber, dass man in sieben Spielen lediglich fünf Tore erzielte und bereits zwei Spiele ohne Sieg nun auf Platz sieben abrutschte. „Die Hanseaten waren das bisher schlechteste und harmloseste Team. Leider erarbeiteten wir uns in der Offensive zu wenig Durchschlagskraft“, erklärte Aues Sportdirekter Steffen Ziffert nach dem Spiel. In der Tat sahen die knapp 11.000 Zuschauer eine Auer Mannschaft, die im Spiel nach vorn viele Wünsche offen ließ.
Diesbezüglich kann es in den nächsten Partien nur besser werden. Bereits am Samstag (Anstoß 14 Uhr, live im MDR) beim FC Rot Weiß Erfurt und dann am 18. September im Heimspiel gegen Energie Cottbus (ebenfalls im MDR) hat aber Trainer Pavel Dotchev in der Offensive etwas mehr Alternativen. Denn mit Mike Könnecke kommt ein gesperrter Akteure ins Team zurück. Und Neuzugang Christian Tiffert scheint ebenfalls eine Option für die Start-Elf zu sein.

Um den Ex-Berliner Louis Salomon wird Dotchev allerdings derzeit nicht herumkommen. Denn der Mittelfeldmotor war gegen Rostock ganz klar der beste Akteur auf dem Rasen des Sparkassen Erzgebirgsstadions.  Er glänzt derzeit mit Kampfkraft und Übersicht und besitzt eine Zweikampfstärke, die ihn derzeit unentbehrlich macht – eine echte Bereicherung bei den Erzgebirgern.

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