Haus in Frohnau in Flammen

Feuerwehren mussten am Montag (9. März) Flammen in einem brennenden Haus in Frohnau löschen. Foto: Feuerwehr Annaberg-Buchholz

Frohnau: Haus in Flammen

Frohnau. Am 09.03.2020 wurden gegen 11.00 Uhr die Feuerwehren Frohnau, Buchholz, Annaberg, Ehrenfriedersdorf, diensthabender Kreisbrandmeister, Rettungsdienst und Polizei zu einer starken Rauchentwicklung/ Dachstuhlbrand in die Daniel-Knapp-Straße im Annaberg-Buchholzer Ortsteil Frohnau alarmiert. Aufgrund des Lagebildes vor Ort wurden die Wehren Cunersdorf und Geyersdorf nachalarmiert.

Aufmerksame Nachbarn hatten den Rauch entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Da zunächst die Eigentümer nicht zuhause waren, mussten sich die ersten Kräfte unter Atemschutz gewaltsam Zutritt ins Gebäude verschaffen. Mit mehreren C-Rohren wurde im Innenangriff und von der Drehleiter der Feuerwehr Ehrenfriedersdorf im Außenangriff vorgegangen. Die Dachhaut musste geöffnet werden, dazu kam eine Rettungssäge, Haligantools und Einreißhaken zur Anwendung. Die Atemschutztrupps wurden regelmäßig ausgewechselt.

Es wurden 2 Einsatzabschnitte gebildet, Brandbekämpfung und Wasserversorgung. Die Führungsunterstützungsgruppe der Stadtfeuerwehr Annaberg-Buchholz stand Einsatzleiter Paul Reuter von der Buchholzer Wehr bei der Einsatzkoordinierung zur Seite. Der Betreuungszug der Malteser Annaberg versorgte die Einsatzkräfte mit Getränken und Speisen.

Im Gerätewagen Atemschutz des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Erzgebirgskreises wurde die Atemschutztechnik getauscht.
Die Wasserversorgung erfolgte über die Löschwassertanks der Fahrzeuge und einen Unterflurhydranten. Weiterhin war eine Wasserversorgung über lange Wegestrecke von der Sehma aufgebaut worden, wozu die Sehmatalstraße für mehr als 3 Stunden gesperrt werden musste.

Das Haus gehört einer 4-köpfigen Familie. Es ist zunächst unbewohnbar. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Personen kamen keine zu Schaden. Zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Angaben vor. Die Stadtverwaltung kümmerte sich um eine Ferienwohnung, wo die Familie zunächst unterkommt.

Paul Schaarschmidt
Pressesprecher an der Einsatzstelle

 

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