Heute Vortrag über Blei-/Zink-Bergbau in Freiberg

Ehemaliger Universitäts-Rektor spricht heute Abend im Stadt- und Bergbaumuseum

Der Blei-/Zink-Bergbau in Freiberg zwischen 1948 und 1969 ist das Thema des Vortrags am kommenden Mittwoch, 12. Juni. 19 Uhr spricht dazu Prof. Dr. Horst Gerhardt, 1988 bis 1991 Rektor der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, im Stadt- und Bergbaumuseum. Gerhardt arbeitete nach seinem Berg- und Tiefbaustudium an der Bergakademie zunächst als Steiger und später unter anderem als Haupttechnologe bei den Freiberger Bleierzgruben. In den 1980er Jahren war Gerhardt zuerst als Professor für Bergbau-Tiefbau, später als Direktor der Sektion Geotechnik und Bergbau tätig, bevor er 1988 Rektor der Bergakademie wurde.
Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms der Sonderschau „Mythos Atom“. Es wird ein Unkostenbeitrag von zwei Euro pro Person erhoben.
Um ein ganz anderes Thema geht es dann am Mittwoch, 26. Juni, ebenfalls um 19 Uhr im Stadt- und Bergbaumuseum. Frank Wolf von der in Chemnitz ansässigen Wismut GmbH spricht über die Aktivitäten des Unternehmens als Sanierer der Bergbauhinterlassenschaften, vor allem aus denen des einstigen Uranbergbaus im Erzgebirge.
Die Ausstellung „Mythos Atom“ setzt sich mit Radioaktivität, Uranbergbau und dem Umgang mit den Hinterlassenschaften der Atomwirtschaft auseinander. Sie kann noch bis 8. September während der Öffnungszeiten dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr im Stadt- und Bergbaumuseum besucht werden.

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