Hier fahren Sie durch Chemnitz im Jahr 2027*

Ein Blick auf den Falkeplatz im Jahre 2027*. Foto: VMS

Es geht rund – für 80 Millionen Euro

Chemnitz. Zunächst fällt einem das Grün auf. Bäume und Sträucher säumen die Straßen, selbst die Gleisbetten der Straßenbahn sind bewachsen. Die Computer-Animation des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) lässt die Betrachter durch Chemnitz im Jahr 2027* fahren. Lautlos gleiten die Bahnen dahin, irgendwie strahlt der Film Ruhe aus. Schöne moderne Verkehrszukunft.

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Der Grundlagen dafür wurden im Hier und Jetzt gelegt. Am Mittwoch (24. November) stimmt der Stadtrat dem weiteren Ausbau des Chemnitzer Modells zu. Damit steht fest: Der Zentrumsring wird kommen, auf dem Straßenbahnen unterwegs sein werden.

Die Strecke: Theaterstraße/ Brückenstraße), Falkeplatz, Kreuzungsbereich Brückenstraße/Straße der Nationen, Fortführung über die Hartmannstraße bis zum Kreuzungsbereich Leipziger Straße/ Hartmannstraße einschließlich der Anbindung an die Zwickauer Straße/Stollberger Straße sowie die Bahnhofstraße/Brückenstraße.

Die Kosten: rund 80 Millionen Euro. Der VMS ist für die Projektierung federführend.

Die wichtigsten Eckpunkte:

·Komplettneubau der Gleise in der Hartmannstraße

·Komplettneubau der Gleise von Brückenstraße/Kreuzung Straße der
Nationen bis Mühlenstraße, weiter übers Gleisdreieck die komplette
Theaterstraße bis Falkeplatz

·Die Gleise liegen überwiegend in der Straßenmitte

·Theaterstraße und Hartmannstraße bekommen Rasengleise

·Vorm Marx-Kopf in der Brückenstraße ist weiterhin Durchgangsverkehr
möglich.

Mathias Korda, beim VMS für das Komplettvorhaben verantwortlich: „Ich bedanke mich für das Vertrauen und die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und der Verwaltung in Chemnitz sowie der CVAG.“ Der VMS arbeitet nun zielgerichtet darauf hin, die Planungen weiter detailliert voranzubringen und von den Behörden die notwendige Baugenehmigung zu bekommen.

Davon, und von der Frage, welche größeren Baumaßnahmen mit dem Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ vereinbar sind, hängt ab, wann die Bahnen rollen.

*Experten schätzen, dass es im Jahr 2027 so weit sein wird.

Der VMS plant aber noch größer: Die Gesamtstrecke wird rund 17 Kilometer lang und soll Anfang bis Mitte der 2030er Jahre Chemnitz mit Limbach-Oberfrohna verbinden. Wie schnell dies geschieht, hängt letztlich von den Planungen und der Finanzierung ab. Zu jetzigen Preisen bewertet wird das Gesamtvorhaben mindestens 180 Mio. Euro kosten.

 

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