Start Hochwasserwarnung - schmelzender Schnee lässt Pegel steigen
Artikel von: Redaktion
13.01.2019

Hochwasserwarnung – schmelzender Schnee lässt Pegel steigen

Archivfoto: Daniel Unger

Region. Soeben hat das Landeshochwasserzentrum eine Hochwasserwarnung herausgegeben. Der Bevölkerungswarndienst Nina hat diese auch in unserem Landkreis aufgenommen. In der aktuellen Hochwasserwarnung steht:

Meteorologische Lage In den Lagen unterhalb 600 m ü NN sind heute im Vorhersagegebiet zur Schneeschmelze Niederschläge von 10  l/m² bis 15 l/m² dazu gekommen. In der Nacht zum Montag werden weitere zahlreiche Schauer bis 5 l/m² erwartet. Die Schneefallgrenze wird bis morgen auf 400 m allmählich absinken. Am Montag sind wiederholt Graupel-, Schneeregen- und Regenschauer zu erwarten.

Hydrologische Lage Der Pegel Radeberg/Große Röder hat mit erreichen der Alarmstufe 1 um 18:45 Uhr den Hochwassernachrichtendienst eröffnet. Die Wasserstände können an den Pegeln noch etwas ansteigen. Dabei kann der Richtwert der Alarmstufe 1 an weiteren Pegeln im Vorhersagegebiet überschritten werden. Das Erreichen der Alarmstufe 2 wird bis Morgen früh nicht erwartet. Aufgrund der Niederschläge verbunden mit der Schneeschmelze sind die Wasserstände insbesondere in den Flussläufen der mittleren Lagen stark angestiegen. Am Pegel Johnsdorf an der Würschnitz hat der Wasserstand um 18:15 Uhr und am Pegel Chemnitz 1 an der Chemnitz einen Stunde später die Alarmstufe 1 überschritten. Das Überschreiten der Alarmstufe 1 an weiteren Pegeln  der Flussläufe der mittleren Lagen wird erwartet, ein Anstieg über die Alarmstufe 2 aber ausgeschlossen.
An den Hochwassermeldepegeln in den Unterläufen von Zwickauer und Freiberger Mulde sowie in der Vereinigten Mulde bewegt sich die Wasserführung unterhalb der Alarmstufe 1, ein Überschreiten wird aus jetziger Sicht bis morgen nicht erwartet.

Talsperren, Speicher, Hochwasserrückhaltebecken In den Speichern und Hochwasserrückhaltebecken stehen die Hochwasserrückhalteräume nahezu vollständig zur Verfügung.

Zu einer generell regionalen Hochwassergefahr an größeren Flüssen wird es wohl aber vorerst nicht kommen.