Hygiene-Fehler im Bad: So vermeiden Sie schädliche Keime und Bakterien

Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie die Hygiene im Bad wahren können. Foto: Pixabay

Wichtige Tipps für beste Hygiene

Dass es wichtig ist, regelmäßig zu putzen, ist wohl jedem klar, der sich um einen eigenen Haushalt kümmert. Dabei gibt es jedoch Elemente, die eher stiefmütterlich behandelt und häufig beim Reinigen vergessen werden. Insbesondere das Badezimmer kann aufgrund seiner hohen Luftfeuchtigkeit zu einem wahren Tummelplatz von gesundheitsschädlichen Keimen werden. Vermutlich jeder, der einen stressigen Alltag hat, versucht, Zeit im Haushalt zu sparen. Wenn Sie den folgenden Artikel gelesen haben, werden Sie jedoch die wenigen Extra-Minuten sicherlich gern aufbringen, um die vorgestellten Hygiene-Fehler zu vermeiden.

Fehler 1: Die Waschmaschine wird nicht regelmäßig gereinigt

Was gibt es Schöneres als Wäsche, die duftet wie frisch gewaschen. Dafür ist es allerdings wichtig, die Waschmaschine auch regelmäßig von innen zu reinigen. Andernfalls können Ablagerungen von Waschmittel, Staub und Flusen dazu führen, dass unangenehme Gerüche entstehen – selbst nach dem Waschen. Niedrige Temperaturen wie 20 oder 30 Grad schonen zwar die Kleidung, können Bakterien jedoch nicht eliminieren. Legen Sie daher regelmäßig – etwa einmal pro Monat – einen Waschgang mit Kochwäsche ein. Die zusätzliche Verwendung von Hygienespüler kann außerdem dazu beitragen, Keimen den Garaus zu machen.

Fehler 2: Sie schließen den Toilettendeckel vor dem Spülen nicht

Bei jedem Toiletten-Spülen verteilen sich im Raum winzige Feuchtigkeitstropfen, die man Aerosole nennt. Sie werden durch den Druck der Spülung regelrecht in die Umgebungsluft katapultiert. In der Luft verbleiben sie dann so lange, bis sie eine Oberfläche finden, auf der sie sich ablagern können. So verteilen sich die Keime aus der Toilette mit der Zeit im ganzen Badezimmer, unter anderem auch auf Pflegeprodukten und Zahnbürsten. Ein Grund mehr übrigens, die Zahnbürste regelmäßig zu wechseln. Diese wird genau deswegen am besten nicht offen im Badezimmer, sondern geschlossen in einem Schrank aufbewahrt und alle zwei bis drei Monate ausgetauscht. Für das Toiletten-Problem gibt es eine einfache Lösung: Schließen Sie einfach den Toilettendeckel, bevor Sie die Spülung betätigen.

Fehler 3: Es entsteht zu viel Feuchtigkeit im Badezimmer

Wer nicht achtgibt, verwandelt sein Badezimmer schnell in ein regelrechtes Gewächshaus. Durch das Duschen und Baden bei heißen Temperaturen gelangt viel Wasserdampf in die Luft, der den gesamten Raum befeuchtet. Dadurch entsteht nicht nur ein wahres Paradies für Bakterien, es kann sich auch schnell Schimmel zwischen den Fugen bilden. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, das Badezimmer regelmäßig ausgiebig zu lüften.

Handtücher sollten am besten entweder außerhalb des Badezimmers getrocknet oder über einen Heizkörper gehangen werden. Ähnliches gilt für den Duschvorhang. Auch an diesem sammeln sich schnell Bakterien, die Schimmel verursachen können. Hängen Sie den Vorhang daher immer so auf, dass er gut trocknen kann. Alle paar Monate sollte auch er ausgiebig gereinigt werden. Waschen Sie Ihn dafür einfach in der Waschmaschine, um Schimmelsporen zu entfernen. Stellen Sie dabei den Feinwaschgang von 30 Grad ein und verzichten Sie auf ein Schleudern, damit das Material nicht unnötig belastet wird. Um außerdem Keime sanft zu entfernen, können Sie etwas Essig hinzugeben.

 

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