ibug verwandelt zwei Wochenenden alte Nadel- und Platinenfabrik in Gesamtkunstwerk

Arda vom Künstlerduo „Frau Albert“ aus Dresden bei den letzten Feinarbeiten an seinem Kunstwerk. Insgesamt sind 125 Künstler aus 18 Ländern bei der ibug am Start. Fotos: Cindy Haase

Chemnitz/Altchemnitz. Wenn in verlassene Industriegebäude Leben einzieht und trist-graue Wände plötzlich bunt erstrahlen, dann ist klar: Es ist ibug. Die Abkürzung steht nicht nur für Industriebrachenumgestalzung sondern zugleich für eines der überregional angesehensten Festivals für urbane Kunst. Nach dem Start 2006 in Meerane, wo die ersten sechs Veranstaltungen stattfanden, suchten sich die Veranstalter in den Folgejahren immer wieder neue Städte und Entfaltungsmöglichkeiten. Chemnitz ist nach 2017 zum zweiten Mal Austragungsort.

Die Künstlerin Elisabeth Wolf aus Leipzig arbeitet klassisch mit Pinsel. Die Grafikdesignerin ist bereits das 6. Mal bei der ibug dabei.

Rund 120 Künstler/innen aus aller Welt – von Russland bis Mexik – haben das Gelände der alten Nadel- und Platinenfabrik des VEB Kombinat Textima an der Waplerstraße in ein faszinierendes Gesamtkunstwerk verwandelt. Malerei, Grafiti und Installationen findet man ebenso wie Illustrationen und Performances.

Besucher haben vom 24. bis 26. August und vom 31. August bis 2. September Gelegenheit, durch die Räume der ehemaligen Fabrik zu wandeln und die Werke zu bestaunen. Freitags ist jeweils ab 15 Uhr und Samstag/Sonntag ab 10 Uhr geöffnet.

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