IFA-Oldtimertreffen in Werdau hat weiterhin Zukunft

Martin Dulig und die Stadt-SPD sind sich einig: „Die Ausnahmegenehmigung gibt es, obwohl die Kommune stur blieb. Es ging und geht um die Interessen der Bürger, dass beliebte Fest feiern zu können. Nun ist die Stadt endlich am Zug.“ Foto: SPD Werdau

Werdau/Dresden. Oldtimer-Fans können aufatmen: Das IFA-Oldtimertreffen in Werdau kann auch in den kommenden drei Jahren auf der Weststraße stattfinden. Darauf haben sich am vergangenen Freitag, den 15. Juni 2018 Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) und die Stadtratsfraktion der SPD in Werdau verständigt.

„Die SPD in Werdau hat mich überzeugt, diesen Kompromiss zu schließen. Denn, da haben meine Kollegen recht, wir wissen alle noch nicht, wie sich die Anzahl der Fahrzeuge auf der Straße entwickeln wird, wenn der Verkehr tatsächlich drüber läuft. Deshalb gibt es jetzt noch einmal eine Sondergenehmigung für drei Jahre. In dieser Zeit werden wir überprüfen, wie sich der Verkehr auf Werdau auswirkt. Fakt ist, dass die neue Staatsstraße mehr Verkehr anziehen wird“, so Dulig.

Damit sind nun die Streitigkeiten um die Zukunft des traditionellen Treffens beendet. Denn schließlich waren die Stadt-SPD und der Verkehrsminister seit Monaten im Gespräch, um eine positive Lösung für das Oldtimer-Treffen zu finden. „Die Verabredung zwischen Veranstalter, Bürgermeister und Ministerium im Jahr 2015 war, dass das Gelände der Baustelle solange genutzt werden, bis diese beendet ist. Leider wurde bis heute keine Alternativen ernsthaft gesucht, zumindest nicht vorgelegt. Die SPD Fraktion hat hingegen immer um eine Lösung gerungen und nun auch gefunden“, wie Stadtrat Michael Jacob erklärt.

Nicht zuletzt räumte Dulig zudem auch noch eine weitere Möglichkeit ein: „Wenn es mit der Ausnahmegenehmigung funktioniert, sind wir bereit, eine langfristige Lösung zu suchen. Klappt es nicht, kommt es also zu Staus und anderen Problemen durch die Sperrung der Straße in der Stadt während des IFA-Festes, müssen Stadt und Veranstalter eine Lösung bringen. Daher erwarte ich von der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister, dass sie sich bereits jetzt Gedanken für eine alternative Lösungen machen. Denn sie sind verantwortlich, das Fest dauerhaft abzusichern“.

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