IHK kritisiert Energiepolitik

Foto: pixabay.com

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IHK-Forderung: Stromsteuer 40 Prozent runter!

Von Sven Günther
Chemnitz. Die 15 ostdeutschen Industrie- und Handelskammer haben ihre Meinung zur Energiepolitik deutlich gemacht, gaben zur Frühjahrstagung ein Positionspapier heraus. Sie vertreten 955 266 Unternehmen.
Angela Grüner von der IHK Chemnitz: „Die ostdeutsche Wirtschaft hat auf Grund der historischen und demografischen Entwicklung einen eigenständigen Blick auf die gegenwärtige Umgestaltung der Energiewirtschaft, die wirtschaftliche Chancen aber auch erhebliche Risiken in sich birgt und Unternehmen und Haushalte in Ostdeutschland  auf Grund des ungleichen Niveaus bei den Netznutzungsentgelten unverhältnismäßig hoch belastet.“
Im Positionspapier wird u.a. auf die Preise eingegangen. So läge die deutsche Stromsteuer mit 20,50 Euro je Megawattstunde 40 Prozent über dem Mindestniveau, das von der EU gefordert wird! Darauf sollte der Steuersatz in Deutschland reduziert werden.
Dazu wird gefordert, die Belastung für die Verbraucher drastisch zu reduzieren, indem Steuern, Abgaben und Umlagen, die den Strompreis in die Höhe treiben, gesenkt werden. Stromintensive Unternehmen sind, um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, auch weiterhin zu entlasten.
Eine weitere Forderung ist, dass die durch den Ausbau der erneuerbaren Energien im Osten und Norden höheren Netznutzungsentgelde bundesweit auszugleichen sind. Für die IHK Chemnitz unterschrieb Präsident Franz Voigt das Papier.

Der ausführliche Wortlaut des Positionspapiers ist unter www.chemnitz.ihk24.de (Dok.-Nr.2636800) zu finden.

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