In Aktien investieren: So funktioniert es!

Die US-Börse. Quelle: https://unsplash.com/photos/Nzbkev7SQTg

In Aktien investieren: So funktioniert es!

Die Welt des Aktienhandels hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Während der Aktienhandel in früheren Zeiten in erster Linie wohlhabenden Personen und ausgesprochenen Experten vorbehalten war, hat sich das nun deutlich verändert. Grund dafür ist unter anderem die Niedrigzinspolitik, die dafür ursächlich ist, dass die herkömmlichen Sparanlagen deutlich an Attraktivität eingebüßt haben. Das hat für eine deutlich höhere Bewertung des Aktienmarktes gesorgt. Inzwischen werden Aktien ganz bequem und einfach online gehandelt. Wie man Aktien kauft, wird hier ganz einfach erklärt. Darüber hinaus werden Aktiensparpläne immer beliebter.

So investiert man in Aktien

Damit die Investition in Aktien auch gut funktioniert, sollte man einige wichtige Faktoren beachten, dann erzielt man das gewünschte Ergebnis.

Einer dieser Faktoren, damit die Investition in Aktien auch funktioniert, ist es, von vornherein das Risiko zu minimieren. Damit das gelingt, muss als erstes geklärt werden, dass zwar grundsätzlich an der Börse jeder willkommen ist, Emotionen sind aber möglichst am Eingang abzugeben. Um hier wirklich erfolgreich zu sein, muss man sich von vornherein klar machen, dass das sogenannte Bauchgefühl nichts an der Börse bzw. beim Handel verloren hat. Eine klare Strategie sollte immer an Stelle der Emotionen rücken. Erfolgreich sind immer die Investoren, die sich an eine durchdachte und auf sie persönlich abgestimmte Strategie halten. Diese Strategie sollte immer klar definiert sein.

Die richtige Strategie

Wer sich nun fragt, wie man eine persönliche Strategie findet, der könnte sich zum Beispiel die Frage stellen, welche Kriterien für den Kauf von Aktien und für die eigenen Bedürfnisse besonders relevant sind.

Alle künftigen Entscheidungen bezüglich der Investition werden deutlich leichter fallen, wenn man sich zukünftig an diese Strategie hält. Investoren, die so verfahren, müssen nicht ständig ihre Entscheidungen hinterfragen und laufen deutlich weniger Gefahr, emotional zu handeln. Somit lassen sich belastende Fehlentscheidungen, die auf Grund von Emotionen ausgelöst werden, weitgehend vermeiden.

Die Streuung von Aktien

Die Vergangenheit hat zwar deutlich gezeigt, dass es möglich ist, auch mit der Investition in nur eine einzige Aktie erfolgreich zu sein. Doch ist das nur sehr selten der Fall. Wer so investiert, geht ein hohes Risiko ein. Sollte sich in dem Unternehmen, von dem man die Aktien hält, etwas verändern und das Unternehmen gerät in Schieflage, dann gerät auch der Investor gleichermaßen in Schieflage bzw. muss mitunter erhebliche Verluste hinnehmen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass die Aktien breit gestreut sind. Je breiter das Portfolio gestreut ist, desto geringer ist das Verlustrisiko.

ETF der einfache Weg im Aktienhandel

Anders als aktive Fonds, handelt es sich bei den ETFs um eine passive Anlagestrategie. Hier ist das Ziel, einen zugrunde liegenden Index möglichst genau abzubilden. Wenn man sich für ETFs entscheidet, hat man im Grund einen bunten Blumenstrauß erworben, der unterschiedliche Aktien enthält. Besonders vorteilhaft ist hier, dass man zusätzliche Transaktionskosten spart.

Anders als herkömmliche Indexfonds können ETFs an der Börse gehandelt werden. Daraus ergibt sich für den Anleger ein weiterer Vorteil, denn hier verfügt er über eine zusätzliche Liquidität. ETFs können, genau wie andere Wertpapiere auch, frei an der Börse gehandelt werden. Mit ETFs ist man deutlich flexibler, da man im Bedarfsfall einfach verkaufen kann und so schnell eine gewisse Liquidität erhält. Mit ETFs hat man automatisch für die benötigte Streuung der Aktien gesorgt und somit das Verlustrisiko deutlich reduziert.

Das Klumpenrisiko sollte vermieden werden

Immer dann, wenn Investoren nur in eine oder wenige Anlagen investieren, entsteht das sogenannte Klumpenrisiko. Ausgerechnet bei den besonders sicherheitsorientierten Anlegern zeigt sich aber immer wieder, dass gerade sie genau zu dieser Anlageform neigen. Doch hier kann sich sehr schnell zeigen, dass die gewählte Anlage plötzlich einen Abwärtstrend erleidet und schon muss der Anleger mit entsprechenden Einbußen bei seiner Investition rechnen.

Das passiert immer dann, wenn man beispielsweise nur in eine Aktie investiert hat. Sobald sich ein Anleger für die Investition in nur eine Aktie oder in nur eine Anlageform entscheidet, und genau bei diesen Unternehmen Verluste entstehen, ist der Anleger gleichermaßen mitbetroffen. Diese vermeidbare Entwicklung ist mit dem Klumpenrisiko gemeint.

Diversifikation als Ziel

Wer allerdings für eine ausgeglichenen Diversifikation des eigenen Portfolios sorgt, befindet sich diesbezüglich auf der sicheren Seite. Wer hier in die beschriebenen ETFs investiert, hat in der Regel bereits für eine gute Risikostreuung gesorgt, da man mit einem Schlag sofort in mehrere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Ländern investiert. Sollte eines der Unternehmen Verluste erleiden, sorgen für gewöhnlich die Gewinne der verbleibenden Unternehmen für einen guten Ausgleich der Verluste und der Investor darf sich zugleich noch immer über eine gute Rendite freuen.

Es passiert immer wieder, dass Krisen dafür sorgen, dass eine Anlage, seien es Aktien oder Kryptowährungen, oder auch eine Immobilie in Chemnitz, Wertverluste verkraften muss. Gleichermaßen ist dann auch der Anleger betroffen. Daher ist es unerlässlich, das Klumpenrisiko zu vermeiden. Am leichtesten gelingt das, indem man sich für unterschiedliche Anlageformen und Unternehmen entscheidet.

Realisieren lässt sich das aber natürlich, indem man zum Beispiel nicht nur in Aktien investiert, sondern auch andere Anlageklassen zur Streuung des Risikos heranzieht. Dieses Vorgehen setzt definitiv eine gewisse Marktkenntnis voraus. Bei der Investition in ETFs hat man den Vorteil, dass diese professionell zusammengesetzt sind und so für die gewünschte und notwendige Diversifikation in zumindest der einen Anlageklasse sorgen.

Augen auf bei der Wahl des richtigen Brokers

Damit der Handel mit den Aktien auch wirklich funktioniert, sollte man bereits bei der Eröffnung des Depots auf einige wichtige Kriterien achten. Es ist eine Tatsache, dass der Handel mit Aktien auch immer Kosten aufwirft. Wer hier nicht aufpasst, muss leider damit rechnen, dass diese Kosten die Renditen stark schmälern. Aus diesem Grund müssen bereits vor der Depoteröffnung die unterschiedlichen Angebote genau auf ihre anfallenden Kosten und Gebühren überprüft werden.

Vor allem sollte das gewählte Depotkonto möglichst geringe Kosten verursachen. Jeder Anleger ist schließlich darauf bedacht, dass die anfallenden Kosten nicht am Ende die Rendite aufzehren. Gerade wenn es um das Anlegen von größeren Summen geht, sollte hier ganz genau geschaut werden. Die hier anfallenden Ordergebühren dürfen keinesfalls zu hoch ausfallen. Außerdem sollte ein Depotkonto zudem auch noch die Möglichkeit bieten, kleinere Summen monatlich ansparen zu können. Auch die Kosten, die diesbezüglich anfallen, sollten sich entsprechend im Rahmen halten.

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