In Schulen und Kitas kehrt Normalität ein

Symbolfoto: Fotolia, Robert Kneschke

Region. Die stabile Sieben-Tage-Inzidenz unterhalb des Schwellenwertes von 50 machts möglich. Ab Freitag (11. Juni) dürfen Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Mittelsachsen wieder in den Regelbetrieb zurückkehren. Dies teilte heute (9. Juni) das Sächsische Kultusministerium mit.

Auch im Erzgebirgskreis darf demnach wieder Regelbetrieb in Kitas und Schulen stattfinden, allerdings erst ab Montag (14. Juni). „Hier greift die neue Schul- und Kita-Verordnung, die den Regelbetrieb ab einer stabilen Inzidenz von unter 100 ermöglicht. Damit kann wieder Präsenzunterricht für alle Schüler und ohne Teilung der Klassen stattfinden. Auch in Kindertageseinrichtungen ist wieder ein Regelbetrieb entsprechend der pädagogischen Konzepte möglich“, so die Information aus Dresden.

Kultusminister Christian Piwarz: „Ich freue mich, dass ab nächster Woche dann wieder alle Schüler in ganz Sachsen im Regelbetrieb unterrichtet werden. Das wird höchste Zeit. Es sind dann noch sechs Wochen Schule, die intensiv dazu genutzt werden, die Lernstände zu ermitteln, Lücken zu schließen und neuen Lernstoff zu vermitteln. Unsere Lehrer werden hier sensibel vorgehen und keinen Notenmarathon auslösen. Eltern und Schüler können sich wieder auf einen geregelten Schulalltag freuen“.

Laut der neuen Regelungen in der Kita- und Schulverordnung kann nach jetzigem Stand zudem ab Montag in fast allen Landkreisen die Maskenpflicht für Schüler und Schulpersonal im Schulgebäude wegfallen, da die regionale Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35 liegt. Für den Erzgebirgskreis und Mittelsachsen wird diese Regelung voraussichtlich erst Mitte der Woche eintreten, wenn die Inzidenz weiter fällt.

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