Jaaaaa! Aue schlägt Eintracht

Max Wegner (rechts) jubelt über sein Siegtor. Foto: Birgit Hiemer

Max Wegner (rechts) jubelt über sein Siegtor.
Foto: Birgit Hiemer

Aue. 27. 10. 2015/74./1:0.
Zwölf Zahlen und sieben Symbole, die in die Auer Fußballhistorie eingehen werden. Mit 1:0 besiegte der FC Erzgebirge Aue am Dienstagabend im DFB-Pokal den Bundesligisten Eintracht Frankfurt, zieht in die 3. Runde ein. „Berlin, Berlin  – wir fahren nach Berlin“, skandierten die Fans. Das Achtelfinale ist immerhin schon erreicht…
In der 74. Minute war es Max Wegner, der den Siegtreffer für die Veilchen erzielte und die 10.750 Fans im Stadion feiern ließ.
Der Torschütze nach dem Erfolg: „Wir sind unbeschwert ins Spiel gegangen, konnten heute nur gewinnen. Das hat man von Anfang an gesehen. Wir haben frech gespielt, sind vorn drauf gegangen und haben uns den Schneid nicht abkaufen lassen. Dafür wurden wir belohnt. Die Frankfurter waren sicher überrascht, dass wir offensiv gespielt haben, hatten sicher erwartet, dass wir uns hinten reinstellen. Für den Verein und die Fans ist das ein Riesensieg und auch finanziell gesehen ist es wichtig. Aber auch für uns war nach der 0:4-Niederlage in Bremen wichtig, dass wir gewonnen und den Torfluch beendet haben. Jetzt können wir gestärkt gegen Wiesbaden auflaufen.“

Eintracht-Trainer Armin Veh: „Es ist nicht einfach, nach dieser Niederlage sachlich zu bleiben. Aue war in der ersten Halbzeit gut im Spiel, hat uns das Leben schwer gemacht. Auch weil wir viel zu pomadig waren, nicht das gezeigt haben, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten schnell im Spiel und aggressiv sein, schnell nach vorne spielen. All diese Dinge haben wir nicht getan.
In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft, waren dominant, hätten in Führung gehen müssen und haben hinten nichts mehr zugelassen. Bis auf die eine Torchance, in der wir allerdings in Überzahl waren. Das Tor dürfen wir nie kriegen.  Dann bin ich mir sicher, dass wir noch eins machen können. Insgesamt war der Sieg der Auer aufgrund der ersten Halbzeit nicht ganz unverdient. Mir tun die über 2000 Leute leid, die 450 Kilometer hierher gefahren sind.“

Pavel Dotchev: „Was mein Kollege sagt, stimmt. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Alles, was wir uns vorgenommen haben, haben wir sehr gut umgesetzt. Natürlich hatte ich Bedenken, ob wir das Tempo über 90 Minuten durchhalten können, weil der Aufwand sehr hoch war. Aber nur so hatten wir eine Chance, eventuell weiterzukommen.
Zum Glück haben wir in der 2. Halbzeit, als die Frankfurter besser ins Spiel gekommen sind, kein Gegentor bekommen. Das Tor von Max Wegner haben wir gut heraus gespielt und es ist bekannt, dass wir zu Hause selten Treffer bekommen. Wir haben sehr, sehr gut gespielt und verdient gewonnen. Wir haben heute viele Antworten auf zuletzt gestellte Fragen gegeben. Ich bin mir sicher, dass solche Siege und weiterbringen, dass wir Selbstvertrauen tanken. Jetzt müssen wir uns auf die Meisterschaft konzentrieren. Es war kein glücklicher, sondern ein verdienter Sieg.“

Wie die Spieler in der Kabine jubelten, sehen Sie auf einem Video, das Simon Handle auf Twitter gepostet hat:

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