Jubiläumstreffen der Auer Handballer

EHV Aue

Eine große Familie – Erinnerungsfoto verdienter Auer Handballfreunde, die sich am 25. Juni in der Lößnitzer Erzgebirgshalle trafen. Foto: Falk Schulze / EHV

Lößnitz. Wer wie Jörg „Jockel“ Meinhardt seit vier Jahrzehnten zum EHV geht, genießt das Treffen früherer und aktueller Auer Handballer, als würden Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Der Fanbeauftragte des Zweitbundesligisten freut sich, alte Haudegen, Weggefährten und Freunde wiederzusehen. „Eine super Idee, sie in die Erzgebirgshalle Lößnitz einzuladen.“

sind am Abend des 25. Juni der Einladung des Erzgebirgischen Handballvereins gefolgt. „Wir haben zwei Jubiläen – 90 Jahre Auer Handball und 25 Jahre EHV – zum Anlass genommen, Mitstreiter einzuladen, ohne die die heutigen Erfolge in der 2. Bundesliga undenkbar wären. Sie alle haben mitgeholfen, dass wir so viele Jahre Leistungshandball auf hohem Niveau für das Erzgebirge sichern konnten“, würdigt sie Präsident Lutz Lorenz.

Auer Handballer vom Treffen begeistert

Manche haben sich zig Jahre nicht gesehen, etliche sind hunderte Kilometer weit oder trotz hohen Alters angereist. „Wir Auer Handballer sind eine große Familie, deshalb sollte es auch in Zukunft solche Termine geben“, wünscht sich der Ex-Wismut-Spieler und langjährige Nachwuchstrainer Herbert Müller (61). Auch die Jüngeren sind begeistert, so wie Georg Rothenburger Junior (32), der die Anfahrt aus Graz nicht bereut hat. Er sagt: „Die Älteren waren als Kind meine Idole, mit den Jüngeren habe ich selbst im Team gespielt. Sie hier zu sehen, ist eine super Sache. Lob für Manager ,Moppel’ Jurke, der sich ins Zeug gelegt hat.“

Wie motivierend das Treffen ist, bringt EHV-Neuzugang Robert Wetzel auf den Punkt: „Ich bin erst wenige Tage beim Verein, aber mir imponiert das Familiäre beim EHV“, sagt der neue Torhüter des Zweitligateams. „So ein Zusammenhalt wie in Aue ist ganz selten im deutschen Handball.“ os

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