Kita Fridolin nach 1,6 Millionen Euro-Sanierung wieder in Kinderhand

Erzieher Philipp Ramm freut sich mit den Kleinen über die sanierte Kita. Fotos: Cindy Haase

Chemnitz/Kappel. Nach rund 15 Monaten Bauzeit ist die Kita Fridolin im Chemnitzer Stadtteil Kappel seit Montag wieder in Kinderhand. Für 1,6 Millionen Euro hatte die Stadt Chemnitz das Gebäude umfassend saniert. Dies war Dank einer Förderquote von 75 Prozent aus dem Programm “Brücken in die Zukunft” möglich. Träger der Kita ist der Kindervereinigung Chemnitz e.V.

Neben der Fassade wurden Sicherheitstechnik, Haustechnik, Lärmschutz sowie alle Gruppenräume umfassend saniert und bieten und 99 Plätze für Mädchen und Jungen. “Wir hatten 14 Firmen im Einsatz, was natürlich einen hohen Koordinationsaufwand bedeutet”, erzählte Baubürgermeister Michael Stötzer am heutigen Freitag beim Vorort-Termin.

Auch wenn nun alles wunderbar neu ist, hat Mathias Hofmann, geschäftsführender Vorstand der Kindervereinigung, noch Träume für die Einrichtung: “Wir haben jetzt ein Kinderküche, wo die Kleinen speisen können. Dort wollen wir irgendwann noch eine richtige Kinderküche einbauen, wo die Mädchen und Jungen auch mitkochen können”, erzählt er.

Auch das Außengelände, das immerhin 6.000 Quadratmeter umfasst, soll ab dem Frühjahr noch etwas erneuert werden. “Wir wollen aber keine teuren Spielgeräte sondern einen naturnahen Garten mit großem Sandbereich, Rollerbahn und einer Hangrutschanlage”, nennt Katja Vieweg, die zum Leitungsteam der Einrichtung gehört, einige Vorstellungen.

Während der Bauzeit waren die Kinder in einer Ausweicheinrichtung auf der Johannes-Dick-Straße untergebracht. Der Kindervereinigung Chemnitz e.V. betreibt in Chemnitz drei Kitas mit insgesamt rund 350 Plätzen.

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