Klepsch wird Wünschewagen-Patin

Sachsen Sozialministerin Barbara Klepsch übernimmt die Schirmherrschaft über das Projekt Wünschewagen. Das Foto zeigt das Ziel der ersten Fahrt, die einen sterbenskranken Erzgebirger an die Ostsee brachte.
Foto: ASB

Mit dem Wünschewagen letzte Wünsche wagen

Von Sven Günther
Sachsen. Der Bericht ging ans Herz. Am 2. Dezember berichtete www.wochenendspiegel.de als erstes Medium über das Projekt Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes.
Seit dem ist der Wagen in Sachsen unterwegs, erfüllt sterbenskranken Menschen letzte Wünsche: Noch einmal das Meer sehen. Noch einmal zum kleinen Schrebergarten, zu den selbst gepflanzten Bäumen. Noch einmal zum Fußballspiel des Lieblings-Vereins.

Die erste Fahrt brachte einen Mann (58) aus dem Erzgebirgskreis an die Ostsee. Projektleiter Thomas Höhne vom ASB: „Als er noch gesund war, verbrachte er Jahr für Jahr seinen Urlaub auf dem Darß. Er wollte sein Ferienparadies einfach noch einmal sehen. Wir konnten ihm den Wunsch erfüllen.”

Jetzt hat Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch sich des Projektes angenommen, wurde Schirmherrin. Die Ministerin und langjährige Oberbürgermeisterin von Annaberg-Buchholz: „Gerade wenn das Leben zum Ende kommt, treten oft auch unerfüllte Wünsche in den Vordergrund. Diese Menschen werden hier aufgefangen, sie erfahren besondere Zuwendung und Wertschätzung. Es ist gut, dass das Projekt aus der Zivilgesellschaft kommt und von ihr getragen wird. Daher habe ich auch sehr gern die Schirmherrschaft für den sächsischen ASB-Wünschewagen übernommen. Ganz herzlichen Dank also an den ASB und an das große Team ehrenamtlicher Helfer in Leipzig und in ganz Sachsen für dieses Angebot.“

Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch.
Foto: Jürgen Lösel

 

Höhne: “Die Palette der Wünsche ist breit. Wir bringen Menschen zu ihren Gärten, weil sie noch einmal sehen wollen, wie die selbst gepflanzten Bäume gewachsen sind. Oder wir fahren Senioren noch einmal zum 50. Geburtstag der Kinder, für den sie sich frisieren lassen, schick anziehen und ein paar Stunden Freude erfahren. Vielleicht zum letzten Mal in ihrem Leben.”

Die Organisatoren hoffen, dass das Projekt auch durch Barbara Klepsch Spender und ehrenamtliche Begleiter findet, die es unterstützen. Es gibt viele sterbenskranke Sachsen, die noch einmal das Meer sehen wollen…

So erreichen Sie den Wünschewagen:

Hotline: 0341/686868

oder unter der

E-Mail:

 

Thomas Höhne vom ASB-Wünschewagen- Team erklärt Sozialministerin Barbara die Ausstattung im Inneren des ASB-Wünschewagens. Foto: Medienkontor.

 

 

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