Kunstpreis „art-figura“ setzt auf Aktion und Reaktion

Die Hallenserin Christin Müller (l.), Dipl. Bildende Künstlerin, arbeitet besonders an keramischen Plastiken. Ihre Preisträgerarbeit „Zwiegestalt“ erläuterte sie am Rande der Vernissage Museumsleiterin Josefine Hoske (2. v. l.) und Ausstellungsbesuchern. Foto: H.-J. Schwochow

Die Hallenserin Christin Müller (l.), Dipl. Bildende Künstlerin, arbeitet besonders an keramischen Plastiken. Ihre Preisträgerarbeit „Zwiegestalt“ erläuterte sie am Rande der Vernissage Museumsleiterin Josefine Hoske (2. v. l.) und Ausstellungsbesuchern.
Foto: H.-J. Schwochow

Preisträger “art-figura” stehen fest

Schwarzenberg. Alles andere als leicht erwies sich für die siebenköpfige Jury des 6. Schwarzenberger Kunstpreises art-figura die Auswahl der Preisträger. Das lag zum einen daran, dass das Thema “Aktion-Reaktion“ den Künstlern eine enorme Interpretationsbreite bot. Zum andern setzte der diesjährige Kunstpreis auf Materialvielfalt. Letztlich galt es, von den eingereichten 200 Kunstwerken 76 für die Ausstellung auszuwählen. Kuratorin Anna Franziska Schwarzbach wiederum stand vor der schier unlösbar erscheinenden Aufgabe, die Arbeiten „ins rechte Licht“ – sprich an den richtigen Platz und das wirkungsvollste Umfeld – zu rücken. Das gelang der Prof. Hans Brockhage-Tochter in der ihr eigenen Sensibilität und künstlerischen Erfahrung. Am 28. August wurde die spannungsreiche Frage nach den Preisträgern beantwortet. Einheimische Künstler befanden sich nicht unter ihnen. Durchaus nachdenkenswert! Unter den Ausstellungsarbeiten befinden sich nur die von Christoph Roßner (Bad Schlema), Detlef Jehn (Aue), Johannes Düring (Johanngeorgenstadt) und des Schneeberger Kunst-Studenten Lukas Schilling. Die Preise gehen an Romin Walter (Berlin), Christin Müller (Halle) und Maren Simon (Kloster Lehnin). Die art-figura Besucher sind außerdem aufgerufen, einen Publikumspreis auszuwählen. Sie finden die Kunstwerke bis zum 23. Oktober in der Sonderausstellung des „Perla Castrum – Ein Schloss voller Geschichte“, auf der Freifläche Oberes Tor 2, in Räumlichkeiten Oberes Tor 1 und im Außenbereich der St. Georgenkirche. „Es ist bemerkenswert, dass eine Kleinstadt einen derartigen Preis auslobt und das bereits zum 6. Mal. Wie liebevoll und sehr emotional die Bekanntgabe der Preisträger erfolgte und wie passend dazu das Collegium musicum der Kantorei S t. Georgen spielte, fand ich äußerst beeindruckend“, so die 2. Preisträgerin Christin Müller. Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer: „Unser Kunstpreis hat sich dank großartiger Sponsoren- und Förderer-Unterstützung fest etabliert. Darauf dürfen wir gemeinsam stolz sein.“ hjs

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