Landesausstellung: Die Zeit rennt

Das funktioniert immer noch: Von der Wollflocke über das Spinnen, Weben und Walken bis zur Appretur sind alle Schritte der Tuchfabrikation nachvollziehbar und werden von fachkundigem Personal vorgeführt.Foto: A. Jagals

Crimmitschau. Wenn der Ministerpräsident in den vergangen Wochen zu Besuch kam, dann hatte das was von Wahlkampf. Klar. Doch bei seinem Besuch im Textilmuseum  Crimmitschau, der Tuchfabrik Gebrüder Pfau, wie es korrekt heißt, bekam er einen klaren Auftrag, was die Einbeziehung der Tuchfabrik in die 4. Sächsische Landesausstellung (SLA) angeht: „Herr Kretschmer, wir wollen, dass man uns als einen Veranstalter aller ansieht“, sagte Ulrich Wolf vom Förderverein Westsächsisches Textilmuseum. „Ich habe den Eindruck, man konzentriere sich zu sehr auf Zwickau. Dabei hapere es laut Wolf schon am Angebot des ÖPNV, vom Fortschritt der  Bauarbeiten, die für die Landesausstellung auf dem Areal noch zu erledigen sind, mal ganz zu schweigen. Und in knapp sechs Monaten muss alles empfangsbereit sein.

„Die ausrichtenden Museen der Landesausstellung werden in sämtlichen Kanälen sowie auf allen Werbeträgern gleichrangig präsentiert“, sagte Andreas Gosch
vom Organisationsteam der SLA. So gebe es auch u.a. Dauer- und Rabattttickets, Allerdings: „Ein alle Standorte umfassendes ÖPNV-Angebot ist vorerst nicht geplant.“

Langsam ins Schwitzen kommt dagegen Museumsleiterin Jana Kämpfe: „Die ersten Bauaufträge konnten endlich vergeben werden. Erste Baumaßnahmen werden ab Anfang Oktober sichtbar sein.“ Neben vielen Dokumentationen sind unter anderem ein moderner Aufenthaltsbereich mit Café und Kassenbereich geplant. aj

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