Lauf mit!

Koordinatorin Hildburg Hecker, Anne Weber, Vorstandsvorsitzende des Hospiz- und Palliativdienst Marienberg e.V., Arne Siegmund, Oberbürgermeister der Motorradstadt Zschopau, Koordinatorin Brigitta Werner sowie die Leitende Koordinatorin Katharina Weigelt laden am 18. September zum Spendenlauf auf den Sportplatz nach Zschopau ein.
Foto: André Kaiser

Marienberg/ Zschopau. Sie sind zur Stelle, wenn das Ende naht, spenden schwerkranken, sterbenden Menschen und ihren Familien Zeit und individuelle Zuwendung, menschliche Nähe, Schutz und Sicherheit.
Seit 20 Jahren wirken die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Hospiz- und Palliativdienstes Marienberg e. V. im Mittleren Erzgebirgskreis. Von Seiffen bis Marienberg, von Zschopau bis Olbernhau reicht ihr Wirkungsgrad. Dabei stehen sie jährlich mehr als 100 Menschen bei ihrem schweren letzten Gang zur Seite, schenken ihnen Kraft und Geborgenheit und fangen die Hinterbliebenen in ihrem Schmerz und ihrer tiefen Trauer auf.

Nun, anlässlich des runden Jubiläums, möchte der Verein zur Unterstützung seiner Arbeit am 18. September einen Spendenlauf durchführen. Dieser wird zwischen 9 und 16 Uhr auf dem Sportkomplex in der Sandgrube in Zschopau stattfinden.

Angeboten werden drei Laufstrecken: ein Rundenlauf auf dem Sportplatz, Walking oder eine Wanderung entlang der Zschopau sowie ein spannender Kinderparcourslauf mit verschiedenen Hindernissen.
Unterstützt wird der Hospiz- und Palliativdienst Marienberg e.V. bei seiner Aktion tatkräftig vom Oberbürgermeister der Motorradstadt Zschopau Arne Siegmund, der sich dazu bereit erklärt hat, die Schirmherrschaft für den Spendenlauf zu übernehmen.

Das Stadtoberhaupt: „Sehr gern unterstütze ich das Anliegen des Hospiz- und Palliativdienstes Marienberg e.V. mit ihrem Spendenlauf Unterstützung für ihre wichtige Arbeit einzuwerben. ‚Würde – Ethik – Helfen‘ damit lässt sich meiner Meinung nach ihr Wirken für die Gesellschaft gut in Worte fassen. Sie leisten eine wichtige Arbeit: Die ambulanten und stationären Hospizdienste tragen wesentlich dazu bei, dass schwerstkranke und sterbende Menschen bis zuletzt in Würde leben können – professionell betreut, getragen von menschlicher Zuwendung. Nicht nur die Sterbenden selbst, sondern auch die Angehörigen erhalten durch sie Aufklärung und Begleitung in dieser schwierigen Lebenssituation. Diese Hilfe geht oft weit über den Tod des Angehörigen hinaus. Wir alle wissen, es gibt krankmachende Trauer, es gibt aber auch gesunde Trauer, in der wir lernen, den Verlust eines lieben Menschen auszuhalten, ihn wirklich gehen zu lassen. Nicht zuletzt haben die Hospizeinrichtungen dazu beigetragen, dass Angehörige medizinischer, pflegerischer oder therapeutischer Berufe sowie neue haupt- und ehrenamtliche Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeiter gut aus-, fort- und weitergebildet werden in Fragen der Palliativversorgung und hospizlichen Begleitung. Zugleich möchte ich die Gelegenheit nutzen, den vielen Haupt- und Ehrenamtlichen in der Hospizbewegung, die dieses wichtige Anliegen selbstlos mit ihrer aufopferungsvollen oft ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützen, persönlich meine große Anerkennung zu bekunden. Bei dieser schweren und aufopferungsvollen Tätigkeit wünsche ich Ihnen auch zukünftig viel Kraft“.

Und so funktioniert‘s:
Jeder Läufer, der am Spendenlauf teilnehmen möchte, sucht sich zunächst einen eigenen Sponsor. Dies können Familienangehörige, Arbeitskollegen oder auch eine Firma sein. Der Sponsor legt dann pauschal fest, wieviel er für jede gelaufene Runde spendet. Für die Deckung der Unkosten entrichtet jeder Teilnehmer ab 16 Jahre eine Startgebühr von fünf Euro. Die Anmeldung erfolgt am Tag des Spendenlaufes vor Ort. Weitere Informationen sowie das Läufer/ Sponsorenformular findet man unter www.hospiz-mek.de im Internet. Fragen werden zudem telefonisch unter der Nummer 03735/ 661466 gern beantwortet.

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