Lichtblick für Rotwild? Anhörung in Dresden

Symbolfoto: pixabay

Dresden/ Erzgebirge. Nachdem die Petition „Rotwild im Erzgebirge…“ von der Interessengemeinschaft Südsächsischer Hegegemeinschaften am 14.12.2017 an den Landtag übergeben wurde, kam es nun ein halbes Jahr später in Dresden zur Anhörung. Dabei wurde deutlich, dass die Forderungen der Petenten „berechtigt und wildbiologisch begründet“ sind.

„An Beispielen aus anderen Bundesländern und Ausführungen zu neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen konnten wir verdeutlichen, dass in Sachsen dringender Handlungsbedarf besteht“, so Karsten Bergner, Vorsitzender der Hegegemeinschaft Erzgebirge. Diese Meinung habe auch die Mehrheit der anwesenden Abgeordneten geteilt. „Selbst der Vertreter des Waldbesitzerverbandes konnte sich unseren Argumenten nicht verschließen.“

Jetzt, nach dem Gespräch, bestehe berechtigte Hoffnung, dass der Petition mit mehr als 4.000 Unterstützern stattgegeben werde, „sofern sie nicht wieder an parteitaktischen Erwägungen scheitert“, erklärte Bergner abschließend.

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