LKW-Großkontrolle auf der A-72 in Niedercrinitz: Weniger Lenk- und Ruhezeitenverstöße

Die Polizeibeamten bei der Kontrolle eines Transporters am Mittwoch, den 6. Juni 2018. Fotos: Polizeidirektion

Zufall oder Alltag? Bei einer Großkontrolle von LKW auf dem A-72 Parkplatz in Niedercrinitz haben sächsische und tschechische Verkehrspolizisten am gestrigen Mittwochnachmittag in einer vierstündigen Großkontrolle weniger Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten registrieren können als noch im Vorjahr. Denn nicht zuletzt hatten die Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs im Jahr 2017 gezeigt, dass in 54 Prozent der Fälle die kontrollierten Fahrer gegen die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten verstoßen hatten, sprich jeder zweite Fahrer.  Im Gegensatz dazu, war es dieses Jahr nur noch jeder zehnte, wie die Polizeidirektion Zwickau heute mitteilte.

Insgesamt standen 58 Polizisten und Zöllner im Einsatz, um durch ihre Kontrollen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen. Dabei wurden im Laufe der Kontrolle rund 98 Fahrzeuge unter die Lupe genommen, wovon 52 Ordnungswidrigkeiten festgestellt werden konnte. Unterstützt wurden sie dabei durch die Hilfe der Bundespolizisten und Zollbeamte sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Plauen und Kameraden des Technischen Hilfswerks Reichenbach.

Auch eine Unfallflucht konnte schnell aufgeklärt werden. Etwa 200 Meter nach der Anschlussstelle Zwickau-West hatten sich gegen 15:50 Uhr von der Ladung eines Lkw Mercedes (Fahrer 29) Steine und Dreck gelöst und die Frontscheibe des nachfolgenden Klein-Lkw beschädigt. Dessen Fahrer wandte sich an die Polizisten an der Kontrollstelle, die ihrerseits die Verfolgung des flüchtigen Lkw-Fahrers aufnahmen. Dieser konnte an der Anschlussstelle Zwickau-Ost gestellt werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

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