Lokalmatador auf Rang Zwei

Mit soliden Platzierungen auf den sechs WP sicherte sich Mario Czok mit seinem Mitsubishi EVO 9 den zweiten Rang im Gesamtklassement der 13. Rallye Zwickauer Land. Foto: tsc

Zur 13. aller guten Dinge drei sein lassen, schien das Motto von Raphael Ramonat gewesen zu sein. Sein Vorhaben ging auf. Der Trusetaler gewann mit Co Sara Phieler nach 2006 und 2008 zum dritten Mal die Rallye Zwickauer Land.

Bei idealen äußeren als ebensolchen Bedingungen auf den Pisten, wieder jeweils hunderten von Zuschauern an den Wertungsprüfungen (WP) siegte Ramonat (Mitsubishi EVO 7) souverän vor den Zwickauern Mario Czok und Andy Tänczyk (Mitsubishi EVO 9) und Andreas Rink und Claudia Kreuzer (Subaru Impreza GT T). Ramonat konnte vier der sechs WP für sich entscheiden und hatte am Ende ein Vorsprung von über einer Minute herausgefahren. Trotz des Rallye- und Klassen-Sieges muss das Trusetaler Duo aufgrund der Koeffizientsrechnung dem Hermsdorfer Nick Heilbronn (Sieger in der Klasse 4/F3B und 7. ZWL) die Führung im ADMV-Rallye-Pokal überlassen. Gesamt- und Klassenzweiter Czok, wie Ramonat in der Klasse 1 (F3A) startend, konnte sich in der Pokalwertung von 12 auf 11 verbessern. Heilborn verteidigte damit auch die Führung in der sächsischen Meisterschaft.

Erfreulich für den veranstaltenden MC Zwickau, dass alle seine Piloten die Zielflagge sahen. Somit konnte der MC mit den Fahrern Knote, Fritsch, Sonntag und Gebauer Platz zwei hinter MC Grünhain in der Teamwertung belegen. Sonntag (2. / Klasse 8) und Fritsch (3. / Klasse 11) fuhren dabei in ihren Klasen sogar aufs Treppchen. „Doch eigentlich müssten alle die aufs Treppchen, die an der Vorbereitung und Umsetzung der Rallye beteiligt waren, für einen sicheren Ablauf gesorgt haben“, will MC-Vorsitzender Johannes Schmutzler großen wie herzlichen Dank sagen.

Die neben den Wertungen zu den ADMV-Wettbewerben im Rallye-Pokal, Trabant-Rallye-Cup und Histo-Rallye-Cup sowie der sächsischen und Thüringischen Rallye-Meisterschaft standen der Schotter-Cup und der Volvo-Original-Cup auf dem Programm. Imposant die „Volvo-Geschosse“, dessen Wertung Jeffrey Wiesner (Großbodungen / Volvo 940 VOC) gewann und damit seine Führung im Gesamtklassement behaupten konnte. Im Schotter-Cup konnte Wiesner auf den nicht an den Start gegangenen Sebastian Vollak verkürzen. tsc

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