Lukas Heyn nach exzellenter Vorstellung bei Word Skills in Abu Dhabi wieder zurück in der Heimat

Stolz zeigt Lukas Heyn (l.) seine Medaillen: Die Goldene hatte er Anfang Oktober in China bei den China International Skill Competition gewonnen, die andere ist die Exzellenz-Medaille aus Abu Dhabi. Bundestrainer André Schnabel (r.) bezeichnet Lukas als einen der Besten, die er je trainiert habe. Fotos: Cindy Haase

Chemnitz/Hartenstein. Nach einer exzellenten Vorstellung Mitte Oktober bei der Berufe-WM World Skills in Abu Dhabi mit insgesamt 1.300 Teilnehmer aus aller Welt gab es für Lukas Heyn aus Hartenstein heute seinen ersten offiziellen Pressetermin. Bei der Handwerkskammer (HWK) in Chemnitz wurde der Meisterschüler im Bereich Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk (SHK) gemeinsam mit Bundestrainer André Schnabel begrüßt.

“Ich möchte ihn zu seinem sehr guten Ergebnis beglückwünschen”, nahm es sich HWK-Präsident Frank Wagner nicht, den Rückkehrer persönlich seinen Respekt zu zollen. Lukas Heyn, der am heutigen Tag seinen 22. Geburtstag feiert, belegte bei dem alle zwei Jahre stattfindenden internationelen Ausscheid den neunten Platz unter 29 Teilnehmer in seinem Berufsfeld. Am Ende machten nur 19 Punkte den Unterschied zum Weltmeister Armin Taxer aus Österreich. In der bis 800 reichenden Skala hatte Taxer 729 Punkte geholt. Weil er ebenfalls die 700-Punkte-Marke knackte wurde Lukas von den Preisrichtern mit einer Exzellenz-Medaille ausgezeichnet.

Stolz präsentierte er diese heute bei der HWK in Chemnitz. Ein bisschen Enttäuschung war ihm allerdings doch anzumerken. Nachdem der viertägige Wettbewerb aufgrund mangelhafter Organisation ohnehin auch zu einer nervlichen Herausforderung wurde, zeigte sich der Hartensteiner hoch konzentriert und war der Goldmedaille zum Greifen nahe. Erst am letzten Tag platzte sein Traum vom Weltmeistertitel – ausgerechnet aufgrund einer englischen Verschraubung. “Dadurch war die Dichte nicht ganz gegeben”, erklärte er die Punktabzüge, die bei der letzten Aufgabe dann fehlten.

Trotzdem ist Lukas Heyns Leistung extrem hoch zu bewerten. “Allein die Teilnahme ist schon phantastisch”, weiß auch HWK-Präsident Wagner. Für die Handwerkskammer seien solche Erfolgsgeschichten auch sehr wichtig in der Außenwirkung und zeigten, dass die jungen Leute eine exzellente Ausbildung erhielten.

Nachdem Lukas aufgrund des Trainings für die World Skills einige Zeit trainiert hat, nimmt er nun wieder seine nächste Herausforderung an: Bis 2019 will er mit dem Meisterlehrgang fertig sein. Der 22-Jährige arbeitet in der Heizungs- und Sanitärfirma seines Vaters und Onkels in Hartenstein und will auch dort in Zukunft seine exzellenten Fähigkeiten einsetzen.

HWK-Präsident Frank Wagner (r.) erhielt ein Originales WM-Shirt als Erinnerung.

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