Mädchen klettern auf Oberleitungsmast

Mittweida/Chemnitz. Wie die Bundespolizei heute mitteilt, kam es vorgestern zu einem gefährlich-leichtsinnigen Zwischenfall: Am 03.02.2018 gegen 11:50 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Chemnitz informiert, dass auf der Strecke Chemnitz – Mittweida in der Nähe des Haltepunktes Altmittweida zwei Mädchen auf einen Oberleitungsmast klettern. Streifenwagen von zwei Behörden rasten zum Ereignisort. 12:10 Uhr traf die erste Streifenbesatzung bei den Mädchen ein. Beide waren unverletzt. Den beiden 12 und 13jährigen Mädchen war nicht bewusst, in welcher Gefahr sie schwebten. Sie haben lediglich ein paar schöne „Selfies“ von sich machen wollen. 12:30 Uhr wurden die beiden wohlbehalten ihren Eltern übergeben.

Jedes Jahr verunfallen Personen, die aus Unwissenheit, Leichtsinn oder  Abenteuerlust sich unerlaubt im Bereich von Gleisen oder Oberleitungen aufhalten. Fast alle dieser Unfälle enden mit schwersten Verletzungen oder tödlich. So muss z.B. eine stromführende Leitung nicht berührt werden, bereits die Nähe zu dieser genügt für einen Stromschlag. Oberleitungen haben eine Spannung von 15.000 Volt (und damit 65mal mehr als eine heimische Steckdose) und eine Stromstärke von über 1.000 Ampere. Gleisanlagen sind keine Fotostudios!

Die Bundespolizei warnt: Ein solches Verhalten ist leichtsinnig und kann zu tragischen Unfällen führen.

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