Marktsperrung wird ausgeweitet

Die Sperrung im Marktbereich wird ausgedehnt, denn die Kanalschäden sidn massiver als angenommen. Das Vorhaben soll jetzt erst 2017 abgeschlossen sein. Foto: Uwe Wolf

Die Sperrung im Marktbereich wird ausgedehnt, denn die Kanalschäden sind massiver als angenommen. Das Vorhaben soll jetzt erst 2017 abgeschlossen sein. Foto: Uwe Wolf

Limbach-Oberfrohna. Aufgrund eines Kanaleinbruches im Bereich des Parkplatzes auf dem Markt ist durch den Zweckverband Frohnbach bereits Anfang Mai festgestellt worden, dass sich der Zustand der Kanalisation im Vergleich zum Jahr 2011, als bereits Reparatur- und Erneuerungsmaßnahmen im Bereich der Häuser Markt 2/3 und der Moritzstraße durchgeführt worden waren, dramatisch verschlechtert hat. Ursache dafür sind insbesondere außergewöhnliche Starkregenereignisse in den vergangenen Jahren sowie die erhöhte Verkehrsbelastung.

Die zwischenzeitlich erfolgten weitergehenden Untersuchungen bezüglich der Tragfähigkeit des Untergrundes haben nun ergeben, dass aus Sicherheitsgründen weitere Bereiche des Marktes sowie die Moritzstraße – zwischen Lindenaustraße und Markt – zu sperren sind. Zur Notsicherung ist gestern zunächst eine weiträumige provisorische Sperrung vorgenommen worden. Diese wird in den kommenden Tagen in gemeinsamer Abstimmung zwischen Zweckverband Frohnbach und Stadtverwaltung auf das unbedingt erforderliche Maß angepasst. „Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme und weisen ausdrücklich darauf hin, dass das gesperrte Gebiet zu umfahren ist. Fußgänger nutzen bitte die Gehwege beziehungsweise umlaufen bitte die Absperrungen entlang der Häuserfronten“, so Oberbürgermeister Dr. Jesko Vogel und Zweckverbands-Geschäftsleiter Dr. Steffen Heinrich .

Informationen an die Anwohner und ansässige Gewerbetreibende erfolgten bereits. Stadt und Zweckverband sind sich bewusst, dass durch die Sperrung von Teilen des Marktes und der Moritzstraße außergewöhnliche Einschränkungen zu erwarten sind. „Der Zweckverband Frohnbach arbeitet bereits intensiv an einer baulichen Lösung. Es ist jedoch zu erwarten, dass der Abschluss der nun erforderlichen Baumaßnahmen erst im Jahr 2017 erfolgen kann“, informierte der Oberbürgermeister. krz/uw

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