Martin Männel und die Rettungswichtel

Keeper Männel und die Knirpse

Schneeberg. Wie setzt man einen Notruf ab? Wie bildet man ein Rettungsgasse? Wie werden kleine Wunden versorgt.
An zwölf Stationen wurden einzelne Kindergartengruppen auf dem Gelände der Polizeifachschule in die Grundlagen der Ersten-Hilfe herangeführt. Organisiert hat die Aktion die Johanniter-Unfall-Hilfe.
Unterstützt wurde sie durch die Feuerwehr, Polizei, Verkehrsbetriebe RVE (wie steige ich richtig in den Bus ein) und DEKRA (wie bildet man richtig eine Rettungsgasse).
Neu in diesem Jahr: “Was gebe ich meinem Kind zu essen mit in die Schule?” Diese Frage stellen sich viele Eltern täglich. Es soll etwas Gesundes sein, aber Kinder sind in dieser Hinsicht oft sehr wählerisch, und langweilig darf es natürlich auch nicht werden. Alexander Schellenberger von der regionalen Bäckerei und Konditorei Schellenberger aus Aue klärte über gesunde Ernährung auf.
Nach dem Lehrgang bekamen die Kinder eine Urkunde als “Rettungswichtel” von Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert und FCE-Kapitän Martin Männel, dem Schirmherr.

Martin Männel erklärt die Gründe für seine Schirmherrschaft dem WochenENDspiegel so: “Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, Kinder zum Thema Sicherheit aufzuklären und sie drüber zu informieren, wie sie in Notsituationen richtig reagieren müssen.”

Für ihn gilt der alte Spruch: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Der FCE-Kapitän: “Gerade in Sachen erster Hilfe ist es wichtig, schon früh zu üben, wie man sich richtig verhält. Auch, weil viele Erwachsene die Abläufe selbst nicht sicher beherrschen.”

Für den Torhüter ist die Sicherheit auf dem Schulweg auch ein privates Thema. Martin Männel: “Mein Sohn Anton bewältigt seinen Schulweg mit ein paar Mitschülern jeden Tag allein.”

Wer das Projekt unterstützen will, kann spenden:

Bank für Sozialwirtschaft
DE 8537 0205 0000 0433 1301
BFSWDE33XXX
Stichwort: Rettungswichtel

Immer mehr Menschen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung, indem sie sich regional engagieren. Das nützt nicht nur Menschen in den Projekten, es hilft auch gut für die Region. Sprecherin Daniela Blume: “Durch die Unterstützung stärken wir die Kinder in unserer Region. Wir sind immer fortwährend auf Unterstützung angewiesen und geben damit den Kleinen mehr Sicherheit mit auf den Weg. Ziel ist es, bei Jungen und Mädchen bereits frühzeitig die Bereitschaft zum Helfen zu fördern, damit auch die späteren Erwachsenen ganz selbstverständlich Erste Hilfe leisten.”

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