Maskottchen hat Namen

Stolz präsentiert Museumsleiterin Jana Kämpfe das Crimmitschauer Maskottchen zur Landesausstellung, welches nun den Namen „Merina“ trägt. Foto: Alice Jagals

Crimmitschau. Merina heißt das Schaf, das künftig für die Landesausstellung in der Tuchfabrik Gebrüder Pfau werben wird. Eingegangen sind über 30 Zuschriften mit knapp 100 Namensvorschlägen. Eingereicht wurden diese per Post, E-Mail und Facebook. Eine dreiköpfige Jury aus Förderverein, Museumsleitung und Stadtverwaltung hatte die Qual der Wahl. „Merina war zwar nicht der häufigste Name, aber er überzeugte dann doch“, sagt Museumsleiterin Jana Kämpfe. Nicht zuletzt ist das das Maskottchen auch ein Merinoschaf. Und insofern passt der Name auch zur ursprünglichen Verbindung mit Crimmitschau. War es doch der Textilfabrikant David Friedrich Oehler, der auf seinem Rittergut im Ortsteil Frankenhausen seit 1764 eine Merinoschafzucht besaß.

Doch das Schaf wird nicht nur als Maskottchen für die Landesausstellung dienen. „Außerdem wollen wir mit dem Schaf auch in pädagogischer Hinsicht arbeiten. Mit dem Namen kann man beispielsweise tolle Wortspiele machen“, lacht Kämpfe. Doch erst einmal wird das Schaf in Groß- und Kleinformat, erschaffen von der Chemnitzer Firma Werbär, in den Crimmitschauer Läden und deutschlandweit auf Messen und Veranstaltungen werden.

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