Matthias Reim im Exklusivinterview

Schlagerstar Matthias Reim im Wasserschloss Klaffenbach. Foto: Nicole Neubert

Star Matthias Reim im Wasserschloss Klaffenbach. Foto: Nicole Neubert

Letzten Freitag Abend war die große Fernsehaufzeichnung der Veranstaltung „Die Schlager des Sommers“. In diesem Jahr durften sich alle Schlagerfreunde nicht nur auf ein großartiges Line-Up freuen, sondern erleben zahlreiche Künstler in einer neuen Atmosphäre. Mit dabei ist Star Matthias Reim. Der WochenENDspiegel hatte sich mit dem Künstler vor der Veranstaltung verabredet und  mit ihm ein Exklusivinterview durchgeführt.

 

WochenENDspiegel:
Freuen Sie sich auf die Veranstaltung „Die Schlager des Sommers“?

Matthias Reim:
Ja ich freue mich sehr. Vorallem auch, weil es im Schlosshof stattfindet. Mir gefällt die Atmosphäre, es ist einfach toll. Natürlich freue ich mich auch auf mein eigenes Konzert im August hier in Klaffenbach. Allerdings bedauere ich, dass es aus Platzgründen nicht im Innenhof stattfinden kann, sondern auf dem Gelände außerhalb des Schlosses.

 

Was verbindet Sie mit dieser Region?

 2003 startete ich in Chemnitz mein gigantisches Comeback. Es waren die Chemnitzer, die das Signal in die Welt heraus gesendet haben, dass man ein Konzert von Matthias Reim einfach sehen muss.

 

Sie sind ja von Mallorca wieder nach Deutschland gezogen, warum?

Vor 4 Jahren bin ich zurück gekommen. Das war ein ganz einfacher Grund – ich wollte  kein Fremder mehr sein. Nach vielen Jahren Odysee, darunter 8 Jahre Mallorca, habe festgestellt, dass es in Deutschland einfach am schönsten ist. Wenn das einer sagen kann, dann ich, denn ich habe alles ausprobiert.

 

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Meine Zukunftspläne sind sehr bescheiden. Ich möchte auf jedenfall einmal pro Jahr in Klaffenbach auftreten. Weiter auf Tournee sein, so bin ich zufrieden und Zufriedenheit ist etwas schönes.

 

Wie geht es Ihnen? Wie ist ihr jetziger Gesundheitszustand?

Mir geht es gut. Ich mache Sport und schaue das ich alles wieder in Griff bekomme. Sowas passiert im Leben.

 

Werden Sie wieder auf Mallorca auftreten oder beschränken Sie Ihre Tour auf den deutschen Raum?

Ich würde niemals nie sagen aber derzeit habe in Deutschland viel zu tun.  Ich bin auch gern am Bodensee, wenn da die Sonne scheint ist das tausend mal schöner als Mallorca. Ich kann es jeden Sachsen nur empfehlen, einmal in den Bodensee zu springen, damit diese Leute nachfühlen, was der „Reim“ zu erleben hat. Erst gestern bin ich in den See gesprungen und habe damit die Saison eröfnet. Auch wenn vier Wochen später als üblich.

 

Wie sind Sie damals zur Musik gekommen?

Damals fand ich alles was gesungen wurde toll, es war der Himmel auf Érden. Als ich sieben, acht Jahre alt war, habe ich die Rolling Stones im Radio gehört, da war mir klar, dass will ich auch. Ich habe ein Gitarre geschenkt bekommen und war Sänger in der Schulband. Allerdings hatte ich da noch eine Piepsstimme. Mit 11 Jahren war mein erster Auftritt, da fand ich es toll zu Wissen, wie es ist wenn die Mädels hinter einem her schauen.

 

Was hat Sie daran fanzisniert?

Was mich fazisniert hat war die Beschäftigung. Ich kannte keine Langeweile mehr. Damals gab es wenig Fernsehen oder Internet. Es gab nichts schöneres als in den Übungsraum zu sausen und zu proben. Wir wussten, irgenwann haben wir wieder einen Auftritt. Das war einfach toll.

 

Wie sehen Sie die Chancen des deutschen Schlagers im Musikgeschäft?

Ich glaube das wir mit der deutschsprachigen Musik auf einem guten Weg sind. Den jungen Leuten gefällt die Musik und es bewegt sich viel im Moment. Schlager waren nie größer und erfolgreicher als heute. Man braucht sich nicht zu schämen, wenn junge Leute sagen „Heute Abend gehe ich zum Helene Fischer Konzert“.

 

Auch bei Ihnen sind junge Leute zum Konzert. Richtig?

Ja und es sind erstaunlich viele.

 

Hören Sie auch manchmal Ihren Hit „Verdammt ich lieb dich“ selbst an?

 Ich muss es wirklich nicht mehr hören, aber wenn ich am Ende des Konzertes dieses Lied singe ist es überwältigend. Es ist Generationsverbindend und für dich als Sänger ein unfassbares Gefühl ein Konzert damit zu beenden.  Es ist ein Song der nicht alt wird. Wenn ich „Ich ziehe durch die Strassen bis nach Mitternacht“ singe  bekomme ich immer noch eine Gänsehaut.

 

Vielen Dank für das toll Gespräch.

Von Nicole Neubert

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