Max-Pechstein Museum: 60.000 Besucher in fünf Jahren

Am Tag der Eröffnung war der Andrang besonders groß. Foto: Stadt Zwickau/Archiv

Mehr als 60.000 Besucher in fünf Jahren. Als Teil der Zwickauer Kunstsammlungen blickt das Max-Pechstein Museum, dessen imposanter sowie denkmalgeschützter Bau an der Lessingstraße als museale Heimat für die weltweit größte Dauerausstellung des in Zwickau geborenen Expressionisten Max Pechstein gilt, seit seiner Gründung auf  “viele interessante Kunstgespräche und tolle Kooperationen zurück”, freut sich Museums-Chefin Dr. Petra Lewey. „Zu den einzigartigen Sammlungsbereichen und Ausstellungen in Deutschland ist eine weitere international bedeutende hinzugekommen.”

Seit der Eröffnung  am 12. April 2014 haben die Kunstsammlungen drei große thematische Ausstellungen zum Schaffen Pechsteins erarbeitet: 2014 wurde die Künstlerfreundschaft zwischen Max Pechstein und Alexander Gerbig in Briefen und Bildern dokumentiert. 2016 stand die Südseereise von Max und seiner ersten Frau Lotte Pechstein im Mittelpunkt. Die aktuelle Sonderausstellung, die bis 14. Juli zu sehen ist, ist den Tanz-, Varieté- und Zirkusdarstellungen gewidmet. Zudem wurden die Werke Pechsteins in vielen Sonderausstellungen einbezogen, wie etwa 2015 in der Ausstellung „RE:BELLION // RE:LIGION // RE:FORM. Künstler agieren im Umbruch“, in der die Holzschnittmappe „Das Vater unser“ von 1921 gezeigt wurde. Beispiele seines Schaffens wurden auch in der Max-Pechstein-Ehrenpreisträger-Ausstellung für Hartwig Ebersbach 2017 präsentiert sowie 2018 in der Expressionistenschau „Back to Paradise“. Umfangreiche museumspädagogische Programme und zahlreiche Veranstaltungen begleiteten die Ausstellungsaktivitäten.

Ebenso die Forschungsarbeit habe in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen, weiß Annika Weise, seit 2015 Kuratorin des Max-Pechstein-Museums: „Die seit den letzten Jahrzehnten angekauften und durch zahlreiche Schenkungen erhaltenen Werke Pechsteins sind nicht nur besondere Ausstellungsstücke, sondern auch bedeutende Dokumente für die kunstgeschichtliche Forschung.“ Das Archiv mit seinem Bestand an Dokumenten, Urkunden oder Briefen ist für die Forschung zu einer überaus wichtigen Anlaufstelle geworden. „Nicht nur die Anfragen von Forschern, auch die Wünsche nach Leihgaben, nehmen stetig zu“, so Weise.

 

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