Menschen des Jahres: Vier Bürger der Drei-Tannen-Stadt Thalheim geehrt

Die Thalheimer Menschen des Jahres: Emmeline Gödel, Peter Bamme, Hans Dost und Romy Borowy (von links). Bürgermeister Nico Dittmann (Mitte)nahm die Ehrung vor. Foto: Stefan Unger

Unter diesem Titel wird jährlich auf Thalheimer Bürger aufmerksam gemacht, die Besonderes in ihrer Stadt vollbracht haben. Sei es nur in einem Jahr oder sei es eine lange Zeit ihres Lebens. „Zum zweiten Mal nehmen wir diese Ehrung vor. Wir möchten besondere Menschen unserer Stadt ehren und haben dies in zwei Kategorien eingeteilt. Die Kategorie Lebenswerk und die Kategorie Jung“, erklärte zu Beginn der Ehrung Bürgermeister Nico Dittmann. Alle vier Bürger trugen sich in das Ehrenbuch der Stadt ein und waren bewegt von der großen Wertschöpfung, die ihnen entgegengebracht wurde.
Peter Bamme, Jahrgang 1938, ist seit 1998 als Quersack-Max für die Stadt Thalheim unterwegs. Die Idee entstand während des damaligen Bürgermeisterwahlkampfes, weiß Jürgen Nestler – einer seiner Schöpfer zu berichten. Mit Peter Bamme war eine Maskottchenfigur mit einer gewissen Ausstrahlung und Humor. Stiefel hatte er schon, seine Frau Marianne nähte den Quersack. Eine Mütze, Schürze, Hemd und flotte Sprüche waren kein Problem. Eine Pfeife fertigte der Thalheimer Schnitzer Karl Windisch. Nach nunmehr 20 Jahren „Dienstzeit“ gibt der 79-jährige nun seine ehren-, aber auch mühevolle Aufgabe ab und wurde herzlich verabschiedet.
Hans Dost, Jahrgang 1942, wird ebenfalls für seine außerordentliche ehrenamtliche Tätigkeit geehrt. Für ihn ist der Sport zum Lebenswerk geworden. Die Abteilung Turnen des SV Tanne Thalheim ist ohne ihren „Turnvater“ nicht denkbar. Unter seinen Fittichen trainierten in 50 Jahren Trainertätigkeit unzählige Mädchen und Jungen. Seine Laudatio hielt Silke Klose. Sie ist sein erfolgreichster Zögling und ihrem Trainer noch immer sehr verbunden.
Mit der 18-jährigen Emmeline Gödel und Romy Borowy, die 33 Jahre alt ist, wurden zwei junge Menschen geehrt, die auf ungewöhnliche Art den Namen der Stadt im vergangenen Jahr überregional bekannt gemacht haben. Sie starteten bei der vierten Staffel des „ERZI-STAR“-Wettbewerbs, zeigten mit viel Engagement und Gefühl ihr besonderes Talent. Damit schafften beide den Sprung vom Casting in den Wettbewerb und mit weiteren acht Teilnehmerinnen und landeten sie nach den strengen Final-Bewertungen der Jury im Mittelfeld.
Im Rahmenprogramm trat Eleonora Briem auf, die mit ihrem Gesang in der Eröffnungsveranstaltung des 1. Annaberger Märchenfestivals „Fabulix“ begeisterte und die Anwesenden der Ehrung von ihrer großartigen Stimme überzeugen konnte.

Facebook