Messerangriff im Pfarrhaus Aue: Jetzt spricht das Opfer

Gemeindehelfer Mike Weller (51) sprach in BILD über die Messerstecherei im Pfarrhaus. Foto: Anne Weinrich

Das Opfer des Messerangriff im Pfarrhaus Aue spricht über die Tat

Von Sven Günther
Aue. „Ich will den Täter verstehen, der mich fast totgestochen hat!“ So titelt BILD und erzählt die Geschichte von Mike Weller (51), dem Gemeindehelfer, der am Heiligen Abend im Pfarrhaus der St. Nicolai Kirche durch einen Messerstich schwer verletzt wurde.
Das Opfer schildert den Kollegen, was passiert ist, sagt: „Es wurden Kleidungsstücke verteilt. Gestrickte Sachen für Kinder, Teile aus der Kleiderkammer – eigentlich nichts, wofür man sich vordrängeln müsste.“
Weil es ein Syrer trotzdem tat, wurde er aus dem Gemeindhaus geschickt. Doch er kam mit sieben Männern zurück.
Mike Weller stellte sich vor sie, drängte sie zurück zum Ausgang. BILD sagte er: „Plötzlich stellte ich fest, dass mein T-Shirt ganz nass war. Ich fasst hin: Die Hand war voller Blut.“ Zum Glück reagiert ein Helfer schnell und richtig, drückte die Wunde mit einer Mullbinde zu. Weller zu BILD: „Ich kriegte fast keine Luft mehr. Aber hätte er das nicht gemacht, stünde ich heute nicht hier.“
Hass auf den Täter spürt er nicht. Sein einziger Wunsch: Wenn der er gefasst wird, möchte er mit ihm sprechen um zu verstehen, was ihn angetrieben hat.

Die ganze Geschichte lesen Sie unter www.bild.de

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