Millionen für Bahnprojekte vom Bund

Der Bund unterstützt den „Schauplatz Eisenbahn“ in Chemnitz-Hilbersdorf, der vom „Sächsischen Eisenbahnmuseum e.V“ und den „Eisenbahnfreunden Richard Hartmann e.V“ getragen und betrieben wird, über die nächsten drei Jahre mit rund 760.000 Euro. Foto: Falko Schubert

Bund finanziert Bahnprojekte

Chemnitz/Annaberg-Buchholz. Nach den Haushaltsberatungen des Bundes steht fest: In der Region werden zwei Bahnprojekte mit insgesamt 3,06 Millionen Euro finanziert. Eins bringt uns die Geschichte nahe, das andere beschäftigt sich mit der Zukunft.

Geschichte: Schauplatz Eisenbahn

Der Bund unterstützt den „Schauplatz Eisenbahn“ in Chemnitz-Hilbersdorf, der vom „Sächsischen Eisenbahnmuseum e.V“ und den „Eisenbahnfreunden Richard Hartmann e.V“ getragen und betrieben wird, über die nächsten drei Jahre mit rund 760.000 Euro. Mit dem Geld sollen neue Museums-, Sammlungs-, Restaurierungs- und Vermarktungskonzepte entwickelt und umgesetzt, aber auch personell abgesichert werden.
Auf dem mehr als 26 ha großen Gelände ist zur 4. Sächsischen Landesausstellung ein authentischer Ort entstanden, an dem Eisenbahninteressierte jeden Alters auf ihre Kosten kommen.

Zukunft: Smart Rail Connectivity Campus

Weitere finanzielle Zuwendungen wurden für den „Smart Rail Connectivity Campus“ in Annaberg-Buchholz beschlossen. Für die Forschung an innovativen Ideen im Feld der digitalen Vernetzung und Kommunikation im Schienenverkehr erhält der Forschungsverbund im nächsten Jahr rund 2,3 Mio. Euro. Ziel ist es, Innovationen im Feld der digitalen Vernetzung und Kommunikation im Schienenverkehr zu initiieren und zu befördern, die vor allem schrittweise das automatisierte Fahren auf der Schiene und die Integration des Bahnverkehrs in multimodal vernetzte Mobilitätsangebote ermöglichen.

Weitere finanzielle Zuwendungen wurden für den „Smart Rail Connectivity Campus“ in Annaberg-Buchholz beschlossen. Foto: André Kaiser

Die beiden Chemnitzer Bundestagsabgeordneten Detlef Müller (SPD) und Frank Heinrich (CDU) freuen sich über diese Entscheidungen.

Detlef Müller: „Die Entscheidungen des Haushaltsausschusses für Projekte aus Chemnitz und Annaberg-Buchholz sind keine Automatismen. Dafür braucht es engagierte Menschen auf allen Ebenen, die sich für die Interessen der Region einsetzen. Dafür möchte ich mich bei meinem Kollegen im Haushaltsausschuss, Thomas Jurk, bedanken. Ohne seinen Einsatz für Chemnitzer Interessen, würden viele Projekte eben nur Ideen bleiben, die dann in irgendwelchen Schubladen einstauben.
Weiterhin möchte ich mich auch für die gute Zusammenarbeit mit und die Unterstützung durch die Sächsische Staatsregierung bedanken.“

Frank Heinrich: „Mit dieser Entscheidung nehmen wir den Schwung der erfolgreichen Bewerbung um den Titel ‚Kulturhauptstadt 2025‘ gleich mit in das nächste, aufsehenerregende Projekt. Ich bin überglücklich, dass die Zukunft der europaweit einmaligen Seilablaufanlage und der vielen, mit bewundernswertem ehrenamtlichen Engagement restaurierten Lokomotiven endlich gesichert ist. Die dauerhafte Sicherung dieses einmaligen Ensembles als Museum von europäischem Rang ist nun in greifbarer Nähe.“

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