Mindestens 1 Toter und 5 Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß im Erzgebirge

Schwerer Unfall in der Nähe von Wildentthal. Fotos: Daniel Unger

Schwerer Unfall in der Nähe von Wildentthal. Fotos: Daniel Unger

Eibenstock/Wildenthal. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der S275 zwischen Eibenstock und Johanngeorgenstadt wurde am heutigen Nachmittag mindestens eine Person getötet und fünf Personen schwer verletzt. Aus noch unbekannter Ursache prallten 15:40 Uhr zwei PKW (VW und BMW)  kurz vor der S-Kurve vor Wildenthal frontal zusammen.

Zwei Rettungshubschauber (Christoph 46 aus Zwickau und Christoph 38 aus Dresden) kamen zum Einsatz. Notärzte waren 90 Minuten mit lebensrettenden Maßnahmen beschäftigt, bevor alle Verletzten ins Krankenhaus transportiert werden konnten. Auch der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes war aufgrund der hohen Zahl der Verletzten im Einsatz. Ebenso zum Einsatz kamen 30 Kameraden der Feuerwehren von Eibenstock und Wildenthal. Sie werden von einem Seelsorger psychologisch nachbetreut.

Die S275 ist noch mindestens bis 21 Uhr aufgrund der Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Update: 21:28 Uhr – Pressemeldung der Polizeidirektion Chemnitz:

Revierbereich Aue – Tragischer Verkehrsunfall

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Staatsstraße 275, etwa einen Kilometer nach dem Ortsausgang Eibenstock in Richtung Wildenthal.
Ein aus Richtung Wildenthal kommender PKW BMW war gegen 15:35 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache ausgangs einer leichten Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrbahn geraten. Hier kollidierte er frontal mit dem entgegenkommenden VW Polo. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Polo auf eine angrenzende Wiese geschleudert. Für den 78-jährigen Fahrer des VW Polo kam jede Hilfe zu Spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Seine Ehefrau (74 Jahre) sowie der 46-jährige Sohn und die 11 Monate alte Enkelin wurden bei dem Aufprall schwer verletzt. Auch der 63-jährige Fahrer des BMW und seine 60-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Feuerwehr und Rettungskräfte bargen die Unfallopfer aus den total zerstörten Fahrzeugen. Zwei Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz. Die Staatsstraße war im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden voll gesperrt.

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