Mittweidaerin weiter verschwunden

Mittweida. Die Polizei sucht nach wie vor intensiv nach der vermissten Mittweidaerin Martina Hofmann. Die 53-jährige Frau hat am 3. Dezember zwischen 6.45 Uhr und 16.45 Uhr ihre Wohnanschrift in der Theodor-Heuss-Straße mit unbekanntem Ziel verlassen und wird seit dem vermisst. Aufgrund dessen, dass nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich die 53-Jährige in einer hilflosen Lage befindet und womöglich medizinische Hilfe benötigt, wurden seitens der Polizei wiederholt bekannte Anlaufpunkte der Vermissten abgeprüft.

Nach einem Zeugenhinweis konnte am Vormittag des 14. Dezember 2018 das von ihr genutzte Fahrzeug nahe eines Waldgebietes in der Gemeinde Kriebstein gefunden werden. Unmittelbar danach kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Zusätzlich suchten in dem Gebiet bis zum Einbruch der Dunkelheit Personenspür- und Flächensuchhunde nach der Vermissten. Die Suchmaßnahmen wurden kontinuierlich am Wochenende und den folgenden Tagen mit mehreren Beamten fortgesetzt. Am gestrigen Dienstag erfolgte wiederum bis zum Einbruch der Dunkelheit eine Absuche im Waldgebiet mit rund 50 Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie nochmals mit einem Mantrailer. Auch am heutigen Mittwoch wird die Suche mit Unterstützung mehrerer dutzend Einsatzkräfte fortgesetzt.

Die Vermisste ist etwa 1,70 Meter groß und hat kurze, braune Haare. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie wahrscheinlich eine dunkelblaue Jacke mit Kapuze. Mehr ist zu ihrer Kleidung bislang nicht bekannt geworden. Auffällig ist zudem, dass Martina Hofmann merklich langsam und leise redet.

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