Mobile Corona-Impfungen auch im Vogtland

Ab diesem Wochenende werden in drei sächsischen Gemeinden sogenannte rollende Impfzentren zum Einsatz kommen. Vom 24. bis 26. Februar macht es in Adorf/V. Station. Foto: SMS

Jetzt kommt die Impfung zu den Bürgern

Region. Sozialministerium, Deutsches Rotes Kreuz, Kassenärztliche Vereinigung, Landkreise und Kommunen stimmen derzeit ein mobiles Konzept zu dezentralen Impfungen ergänzend zu den Impfzentren ab. Motto: Jetzt kommt die Impfung zu den Bürgern.

Zum Einsatz kommt eine Mobile Medizinische Versorgungseinheit (MMVE), welche Teil der Bundesvorhaltung des Deutschen Roten Kreuzes ist. Der Sattelauflieger hat drei Räume, ist 14,5 Meter lang und ist wie eine Arztpraxis ausgerüstet. Sie wurde konzipiert, um Hausärzten eine Praxisumgebung zur Verfügung zu stellen, wenn die eigentlichen Räumlichkeiten nach Naturkatstrophen zerstört sind.

Vom 24. bis 26. Februar ist die MMVE in Adorf/V. Die Vorraussetzungen: beheizbare Warteräume, Sanitäranlagen und die Anzahl von Impfwilligen. Damit ein rollendes Impfzentrum sinnvoll eingesetzt werden kann, sollten täglich über 100 Impfungen an einem Ort.

„Ob alles so funktioniert wie wir es geplant haben, wollen wir in den kommenden Tagen testen,“ sagt Rüdiger Unger, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes in Sachsen. „Klar ist aber auch, die rollenden Impfzentren sind eine Übergangslösung auf dem Weg, Impfungen gegen das Corona-Virus in Hausarztpraxen anzubieten.

Staatsministerin Petra Köpping: „Unsere 13 Impfzentren sind nur der Anfang. Ich weiß, dass sich viele Menschen ein wohnortnahes Angebot wünschen. Natürlich planen wir weitere regionale dezentrale Impfangebote, um den Menschen den Weg zur Impfung so weit wie möglich zu erleichtern. Das ist mir ganz besonders wichtig. Wir sind dazu mit unseren Partnern und den Landkreisen und Kommunen in konkreter Abstimmung.“

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