Monatsbilanz – Bundespolizei Klingenthal registriert im November 558 illegale Migranten

Bahnpolizei

Plauen/Zwickau/Klingenthal – Die Bundespolizeiinspektion Klingenthal registrierte im gestern zu Ende gegangenen Monat November insgesamt 558 illegale Migranten. Damit liegt die Zahl etwa auf dem Niveau des Septembers, in dem 545 Personen festgestellt wurden. Im Monat Oktober waren es 625. Die Aufgriffe erfolgten fast ausnahmslos in den Zügen, die auf der Regionalexpresslinie Hof-Dresden – der sogenannten Sachsen-Franken-Magistrale – verkehren. Einzelne Feststellungen gab es auch in Zügen der Vogtlandbahn im genannten Streckenverlauf.

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Die meisten aufgegriffenen Personen, darunter auch viele Kinder, kamen auch im November aus Syrien und Afghanistan. Drittgrößte Gruppe waren Menschen aus dem Irak. Nach Abschluss aller notwendigen polizeilichen Erstmaßnahmen sowie stellenweise erfolgter humanitärer Hilfeleistung wurden die Personen an die Außenstelle Chemnitz des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet. Unbegleitete minderjährige Kinder und Jugendliche wurden in die Obhut zuständiger Jugendämter übergeben. Darüber hinaus leitete die Bundespolizeiinspektion Klingenthal im November 16 Ermittlungsverfahren wegen Einschleusen von Ausländern ein. Erstmals in diesem Jahr wurden zudem am vergangenen Wochenende zwei irakische Staatsangehörige ohne aufenthaltslegalisierende Dokumente nach Österreich zurück geschoben, weil sie dorthin bereits rückgeführt waren, sich aber nicht an das damit verbundene Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland hielten.

Quelle: Bundespolizei

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