MotoGP: Rossi und seine größten kleinen Fans

Hautnah mit ihrem Idol Valentino Rossi konnten sich Valentino und Florentine letztes Jahr auf dem Sachsenring ablichten lassen. Auch dieses Jahr werden sie ihrem Lieblingsrennfahrer wieder an der Strecke die Daumen drücken. Foto: Tobias Linke

Hautnah mit ihrem Idol Valentino Rossi konnten sich Valentino und Florentine letztes Jahr auf dem Sachsenring ablichten lassen. Auch dieses Jahr werden sie ihrem Lieblingsrennfahrer wieder an der Strecke die Daumen drücken. Foto: Tobias Linke

Bad Schlema/Sachsenring. Die Liebe zu Valentino Rossi ist ihnen quasi in die Wiege gelegt: Der neunjährigen Florentine und ihrem sechsjährigen Bruder Valentino aus Bad Schlema. „Meine Frau Claudi und ich sind große Fans von Rossi und Italien“, erklärt dann Papa Matthias Hinkel die Wahl der Kinder-Namen.

Und diese Liebe wurde offenbar vererbt. „Meine Tochter und mein Sohn haben immer die Nummer 46 vor den Augen“, erzählt Matthias Hinkel im Gespräch mit WochenENDspiegel. Sowohl in der Schule als auch im Kindergarten würden ständig Bilder von Rossi und seiner Startnummer gemalt. Beide Kinderfahrräder sind mit Rossi-Aufklebern verziert. Der sechsjährige Valentino schaut sich mit Vorliebe Videos seines Idols bei Youtube an.Die erste Begegnung  fand 2015 statt: „Valentino Rossi ist meiner Tochter auf den Fuß getreten beim Fotografieren“, erinnert sich Hinkel lachend.

Schon Wochen vor dem Rennen am Sachsenring beginnt in der Familie Hinkel die große Planung, es herrscht Ausnahmezustand: „Wir bereiten alles genau vor, machen eine genaue Zeitplanung für das Fahrerlager, Boxengasse,  Fußballspiel und so weiter“, erzählt der Motorradfan. Am größten ist natürlich die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit ihrem Vale, wie sie Rossi liebevoll nennen. Und wie unter alten Freunden darf natürlich auch ein Geschenk nicht fehlen.  Dieses Jahr gibt es das oben abgebildete Foto mit einem auf italienisch verfassten Text, in dem sich die Familie vorstellt und so eine Art Liebeserklärung abgibt: „Unser Leben ist die Nummer  46, alles was uns mit dieser Zahl verbindet ist für uns das Beste und macht uns sehr froh und glücklich“, schreibt Familie Hinkel.

Doch nicht nur Rossi findet den Respekt der Familie Hinkel. Auch Daniel Pedrosa ist einer ihrer Favoriten. Könnten Mama und Papa Hinkel denn damit leben, wenn eines der Kinder selbst Motorsportler werden würde? „Das wäre ein ganz großer Traum, aber unser Sohn fährt mit dem Fahrrad schon wie ein Verrückter und es ist auch leider ein Risiko Sport“, ist sich Matthias Hinkel bewusst. Doch er meint:„ Aber wenn der Große Vale den kleinen Vale unterstützen würde ….jeder Zeit ja!“ Nun gilt die Unterstützung der Familie am Sachsenring aber erstmal wieder ihrem Idol.

Jobs in Deiner Region