Museum bereitet sich auf Wiederöffnung vor

Ausstellungstechniker Robert Brunner bereitet den Kassenbereich mit Plexiglaswänden als Schutzmaßnahme vor. Foto: Judith Hauße

Im Freistaat Sachsen gelten zwar nachwievor die aktuellen Corona-Beschränkungen, der Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) setzt dennoch auf weitere Lockerungen. Neben Friseure dürfen ab den 4. Mai auch Zoos, botanische Gärten, Museen und Bibliotheken öffnen. Im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz (smac) laufen deshalb die Vorbereitungen zur Wiederöffnung auf Hochtouren.

Mit dabei ist auch Ausstellungstechniker Robert Brunner. Er fertigte in den letzten Wochen der Schließung mehr als 10 Plexiglasscheiben an. Nur eine der vielen Hygienemaßnahmen, die derzeit umgesetzt werden müssen, wie Museumdirektorin Dr. Sabine Wolfram erklärt. „Sowohl in den Ausstellungs- und Büroräumen als auch im Eingangs- und Kassenbereich werden Schutzvorrichtungen, wie Aufkleber, Schilder oder Plexiglas angebracht. Aber auch Abstand halten und Maskenpflicht gelten im gesamten Museum.“ Außerdem sollen die Audio-Guides nach jeder Verwendung desinfiziert werden.

Zudem wäre die Sonderausstellung „Leben am Toten Meer“ eigentlich schon am 18. April zu Ende gegangen. Ab kommenden Montag sei sie aber für alle Besucher wieder zugänglich. „Es ist zwar schade, dass die KünstlerInnen aus Israel und England nicht dabei sein können, aber wir freuen uns, dass die Ausstellung noch eine Weile bei uns zu sehen ist“, so Wolfram.

Aktuell befindet sich der größte Teil des Personals noch im Home Office. Dort wurde die Zeit vor allem mit Arbeiten genutzt, für die es sonst während des laufenden Betriebes wenig ruhige Momente gibt. Auch kommende Ausstellungen konnten bereits geplant werden. „Dazu wurden u.a. Finanzierungspläne erstellt, Recherchetätigkeiten durchgeführt und Strategien zur Darstellung digitaler Angebote entwickelt.“

Ob jedoch mit der Öffnung auch wieder Führungen durchgeführt werden können, darüber soll in der nächsten Zeit mit dem Freistaat diskutiert werden, wie Sabine Wolfram sagt

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