Nach Flutkatastrophe: Solidarität ist riesig!

Vom Kinderbett über Matratzen bis hin zu Kleidung wurden für die Flutopfer Spenden beispielsweise durch den Rettungshunde- und Sanitätsgruppe Chemnitz e.v. gepackt. Fotos: Jan Härtel

Wenn wir der Flutkatastrophe in mehreren Teilen Deutschlands etwas Gutes abgewinnen können, dann die riesengroße Hilfsbereitschaft der Menschen.

Menschen, die mit Schaufeln und Baggern die Schlammmassen nach dem Hochwasser entsorgen. Menschen, die Betroffenen eine vorübergehende Obhut anbieten. Menschen, die Spendenkonten einrichten und Transporter mit Sachspenden zusammentragen. Sie sammeln Kleidung, Hygieneartikel oder versorgen die Betroffenen mit Notstromaggretaten. Die Solidarität, die den Betroffenen entgegenkommt ist riesig.

So hat beispielsweise auch der Edeka Markt Winter aus Lößnitz zum Spenden aufgerufen. „Wir sind tief bewegt und möchten von Herzen den Opfern unkompliziert helfen.“ Wer also in oder um Lößnitz wohnt und spenden will, kann dies bis Dienstag vor Ort im Markt tun. „Bitte helft uns, den Lkw knackevoll zu bekommen mit Hygieneartikeln, Wasser, Milch etc.- alles was benötigt wird“, so der Aufruf.

Gleichzeitig war die Hilfsbereitschaft am vergangenen Wochenende auch in der Stadt Chemnitz groß. LKWs und Transporter wurden mit Spenden für die von den Fluten stark betroffenen Regionen in der Eifel beladen und in die Krisengebiete geschafft. Der Rettungshunde- und Sanitätsgruppe Chemnitz e.v rief kurzum eine Spendenaktion ins Leben.

Sie kennen auch Organisationen aus der Region, die eine Spendenaktion gestartet bzw. ein Spendenkonto eingerichtet haben? Teilen Sie uns diese mit. Wir veröffentlichen Sie hier.

Feuerwehr sieht von privaten Spendentransporten ins Krisengebiet ab

Die Feuerwehren warnen jedoch vor Spenden, die unkoordiniert in die betroffenen Gebiete transportiert werden. So schreibt die Feuerwehr Chemnitz auf Facebook: „Fahren Sie nicht ohne Anforderung in das Gebiet! Ihre Hilfsbereitschaft ist lobenswert, aber unkoordinierte Hilfe bei einem solchen Schadensereignis eher kontraproduktiv. Offizielle Stellen fordern Hilfe passgenau auf die vor Ort entstehende Einsatzsituation an.“

Spendenkonto: „Sachsen hilft!“

Institut: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE30 8502 0500 0003 5760 13
BIC: BFSWDE33DRE

 

 

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