Nach Drohung gegen Jugendamt: Polizei sucht Zeugen

Update, Meldung der Polizei um 18:40 Uhr

Heute Mittag ging im Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Chemnitz abermals ein Anruf ein, in dem eine Drohung gegen das Jugendamt ausgesprochen wurde. Nach Bewertung der Drohung durch die Polizei erfolgte die Evakuierung des Gebäudeteils, in dem sich das Jugendamt befindet. Straßensperrungen erfolgten nicht.
Einsatzkräfte sowie Sprengstoffspürhunde überprüften im Verlauf des Nachmittages die Räumlichkeiten. Dabei wurden keine relevanten Gegenstände gefunden. Die Einsatzmaßnahmen wurden gegen 18.30 Uhr beendet.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen.
Der Anruf war um 13.05 Uhr von einem öffentlichen Fernsprecher in der Karl-Liebknecht-Straße Höhe Georgstraße abgesetzt worden. Zeugen, die heute Mittag von etwa 13.00 Uhr bis 13.10 Uhr Personen an dem Fernsprecher gesehen haben, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0371 387-3448 entgegen.

Chemnitz. Im Zusammenhang mit den laufenden Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgrund der am vergangenen Dienstag geäußerten Drohung gegen das Jugendamt in der Bahnhofstraße sucht die Polizei Zeugen. Der- oder diejenigen setzten um 16.23 Uhr die Drohung von einer Telefonsäule unmittelbar an der Straßenbahnhaltestelle „Tschaikowskistraße“ in der Augustusburger Straße ab. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich an der Haltestelle mehrere Personen auf, die auf die stadteinwärts fahrende Straßenbahn der Linie 5 mit Ziel Hutholz warteten.

Wer hat zwischen 16.20 Uhr und 16.28 Uhr (Abfahrt der Straßenbahn) im Bereich der Telefonsäule an der Straßenbahnhaltestelle „Tschaikowskistraße“ Personen beobachtet und kann Angaben zu ihnen machen? Wem ist im besagten Zeitraum womöglich eine telefonierende Person aufgefallen? Hinweisgeber werden gebeten, sich telefonisch unter 0371 387-3448 an die Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz zu wenden.

Zur Tat

Gegen 16.25 Uhr war im Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Chemnitz erneut ein Anruf eingegangen, in dem eine Drohung gegen das Jugendamt ausgesprochen wurde. Daraufhin wurde das Jugendamt im „Moritzhof“ evakuiert. Straßensperrungen erfolgten nicht. Mit Unterstützung eines Sprengstoffspürhundes, Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei und des Landeskriminalamtes Sachsen wurden die Räumlichkeiten geprüft. Dabei sind keine relevanten Gegenstände aufgefunden worden. Der Polizeieinsatz vor Ort war gegen 21.30 Uhr beendet.

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